Wed Nov 22 16:00:31 CET 2017

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Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

Böse, hinterhältig, gemein, bestenfalls unglaublich unwichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit nur einen vergleichsweise geringen Umsatz von rund 3,5 Millionen Dollar erwirtschaften, fanden US-Forscher heraus. Dennoch wächst die Zahl der Spams weiter stark an.

Auch im WA-TV-Interview mit Christoph Almering (Mitte) gaben Mark Semmler (links) und Ralf Spenneberg wichtige Tipps zum Spamschutz .
Foto: wm.tv

Fakt ist: Allein 2007 wurden weltweit 346 Billionen Spams verschickt. Das sind 98 Prozent des gesamten E-Mail-Aufkommens. Spammer nutzen bei ihrem Geschäft die E-Mails auch, um fremde Rechner unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie locken die Nutzer auf manipulierte Webseiten, wo ihnen oftmals Schadprogramme wie Trojaner oder Viren untergeschoben werden. Die Forscher stellten fest, dass 83.000 E-Mail-Benachrichtigungen mehr als 3.800 Nutzer in die Falle beziehungsweise auf die von den Forschern manipulierte Webseite lockten. Im Ernstfall hätten sie sich einen Schädling eingefangen, der ihren Rechner zu einem fernsteuerbaren Handlanger-PC gemacht hätte. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass täglich 3.500 bis 8.500 Rechner neu von Spammern für deren Zwecke erobert werden. Wie die Grundlagen aussehen, um sich gegen SPAM zu schützen, das fassen die beiden IT-Sicherheitsexperten Mark Semmler, Mark Semmler Security Services aus Darmstadt, und Ralf Spenneberg, Ralf Spenneberg Open Source Security aus Steinfurt, für Wirtschaft aktuell zusammen.

Was ist eigentlich SPAM?
SPAM sind unerwünschte E-Mails, die meist zu Werbezwecken verschickt werden. Streng genommen werden Viren und Trojaner nicht dazu gezählt, obwohl dies für Sie als Endanwender nur eine Spitzfindigkeit ist.

Wie aktiviere ich einen SPAM-Schutz/Viren-Schutz?
Viele E-Mail-Provider bieten direkt einen Viren- und SPAM-Schutz auf ihren Mail-Servern. Aktivieren Sie diesen Schutz. Dieser ist meist besser als jeder bei Ihnen lokal installierte Filter. Sehr viele Viren und Trojaner werden so entsorgt, noch bevor sie auf Ihren Rechner gelangen. Klicken Sie niemals auf Mail-Anhänge (Attachments), die Sie von unbekannten Absendern erhalten. Diese Attachments sind alle böse, hinterhältig und gemein oder bestenfalls unglaublich unwichtig. Klicken Sie niemals auf Attachments, die ausführbare Programme enthalten (*.exe, *.vbs, *.bat, *.scr, *.pif, ...). Installieren Sie sich eine Anti-Virus-Software. Die gibt es für Privatanwender kostenfrei im Netz. Lassen Sie die Anti-Virus-Software permanent im Hintergrund laufen, damit Schädlinge umgehend entdeckt werden können. Führen Sie regelmäßig ein Update des Virenscanners durch. Am besten soll das der Virenscanner selbst erledigen (Automatische Updates gibt es bei jedem guten Virenscanner!).

Wie vermeiden Sie darüber hinaus SPAM in Ihrem Postfach?

Veröffentlichen Sie nicht Ihre E-Mail-Adresse auf Webseiten oder in Foren. Wenn Sie dort eine E-Mail-Adresse angeben möchten, verwenden Sie eine zweite E-Mail-Adresse, die sie speziell für diesen Zweck bei einem kostenlosen E-Mail-Anbieter erzeugen und einfach kündigen können. Geben Sie Ihre Mailadresse auch nicht an Dritte - etwa über Ihre Visitenkarte - leichtfertig weiter. Kaufen Sie keine in SPAM-Mails beworbenen Produkte. Sie ernähren sonst die SPAM-Versender.

Darf ich SPAM beantworten?
Beantworten Sie nie eine SPAM-E-Mail oder klicken Sie einen dort angegebenen Link. Hierdurch erfährt der Spammer, dass die E-Mail sie erreicht hat und Ihre E-Mail-Adresse wird für den Spammer viel wertvoller. Er wird Ihnen in Zukunft weitere SPAM-E-Mails schicken. Klicken Sie niemals auf Links in SPAM-Mails („Wenn Sie keine Mails mehr erhalten wollen, klicken Sie hier!“). Sonst weiß der SPAM-Versender, dass Sie seine Mail gelesen haben und Sie erhalten nur noch mehr SPAM.

Ich möchte meine E-Mail-Adresse veröffentlichen
Viele Webseiten verlangen bei einer Registrierung, dass Sie Ihre Mailadresse angeben. Geben Sie dort nicht Ihre eigene Adresse an, sondern legen Sie sich für diese Fälle eine spezielle Mailadresse zu. Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse veröffentlichen möchten, können Sie dies als Privat-Anwender in Form eines Bildes auf der Webseite tun. Oder Sie geben die E-Mail-Adresse folgendermaßen an: mark.ralf-nospam@online.de. Zusätzlich weisen Sie darauf hin, dass die Zeichen -nospam in der E-Mail entfernt werden müssen. Bei geschäftlichen Angaben ist dieses Vorgehen leider nicht erlaubt. Allgemein kann bei Betrieb der eigenen Webserver viel mehr zum Schutz vor SPAM getan werden. Dort ist ein fast SPAM-freier Betrieb der E-Mail-Server möglich. Dafür ist jedoch eine entsprechende Erfahrung in der Konfiguration der Anti-SPAM-Maßnahmen erforderlich.

Mark Semmler, Ralf Spenneberg

Donnerstag, 2. Februar 2012
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