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Landkreis Osnabrück erhält Zertifikat „Familiengerechter Kreis“

Osnabrück – Der Landkreis Osnabrück hat das Zertifikat „Familiengerechter Kreis“ erhalten. Das Siegel bekam die Verwaltung vom Verein „Familiengerechte Kommune“.

Landrat Michael Lübbersmann (vorne, Fünfter von rechts) nahm das Zertifikat „Familiengerechter Kreis“ entgegen.
Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann Pentermann

Familienförderung ist für den Landkreis und seine 21 Mitgliedskommunen seit Jahren ein zentrales Thema. Das Audit sei nun ein Planungs- und Führungsinstrument, um die gesamte Familienpolitik systematisch weiterzuentwickeln. Zu den Handlungsschwerpunkten gehören etwa Bildung und Erziehung, Beratung und Unterstützung, Wohnumfeld und Lebensqualität, Senioren und Generationen. Einen wichtigen Beitrag leistet das „Bündnis für Familien“, das sich mit zahlreichen Unternehmen für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf engagiert.

Für Landrat Michael Lübbersmann ist es wichtig, „dass mit einem Blick von außen weitere Impulse für die Arbeit gegeben werden“. Schließlich sei Familiengerechtigkeit mittlerweile ein Standortfaktor für Unternehmen und Kommunen. „Für die Themen der Zukunft braucht es eine Vision, kluge Strategien und pragmatische Handlungskonzepte, die immer das Ziel im Blick haben, die Menschen zu erreichen“, betonte der Landrat.

Verliehen wird das Zertifikat durch den Verein „Familiengerechte Kommune“. Dieser zeichnet Städte, Gemeinden und Landkreis für Konzepte aus, die Familiengerechtigkeit vor Ort fördern. „Familiengerechtigkeit ist das Fundament zukunftsfähiger Kommunen“, betonte die Vorsitzende Kirsten Witte.

Im Juli 2015 hatte der Kreistag die Teilnahme am Audit „Familiengerechter Landkreis“ beschlossen. In der Folge wurde die Familienpolitik des Landkreises unter Mitwirkung zahlreicher Akteure wie Politik, Bürgermeistern, Stiftungen und Hochschulen analysiert und bewertet. Den Aktivitäten liegt ein gemeinsam erarbeiteter Familienbegriff zugrunde: „Familie bedeutet emotionale Bindung in der Vielfalt der Lebensbeziehungen und verankert generationsübergreifend Erziehung, Bildung, Toleranz, Solidarität und Verantwortung.“ Ende 2016 beschloss der Kreistag die Zielvereinbarungen im Rahmen des Audits. Die dabei verabredeten Maßnahmen werden gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen und anderen Partnern bis Dezember 2019 umgesetzt. Zu dem Konzept gehören etwa flexible Arbeitszeitmodelle, um die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu fördern. Dazu sollen Angebote für Senioren geschaffen werden, die wiederum das Zusammenleben von Jung und Alt fördern sollen.

Dienstag, 17. Oktober 2017
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