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Boma kooperiert mit Remigius-Hauptschule

Borken – Die Boma Maschinenbau GmbH aus Borken unterstützt die Schüler der Remigius-Hauptschule in Borken bei der Berufsorientierung. Vertreter von Unternehmen und Schule unterzeichneten jetzt eine Kooperationsvereinbarung.

Unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung (von links): IHK-Projektmitarbeiterin Sandra Beer, die Schülervertreterinnen Caroline Hermann und Jennifer Mando, Schulleiter Axel Heinz, Boma-Ausbildungsleiter Michael Dillhage, Boma-Mitarbeiter Matthias Koop sowie Ralf Hanses, Koordinator für Berufs- und Studienorientierung der Remigius-Hauptschule.
Foto: IHK

Die Zusammenarbeit ist eingebunden in das Projekt „Partnerschaft Schule – Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Boma fertigt Maschinen für Unternehmen aus den Bereichen Erneuerbare Energien, Automobilindustrie, Antriebstechnik, Kreislaufwirtschaft und allgemeiner Maschinenbau. Mit der Kooperationsvereinbarung wird die bereits bestehende Partnerschaft zwischen der Remigius-Hauptschule und Boma nun auch schriftlich festgehalten. Für die Hauptschule ist es die dritte Partnerschaft in der IHK-Initiative.

„Ziel ist, Schülern die Arbeitswelt so zu zeigen, wie sie ist – mit ihren Möglichkeiten und auch ihren Anforderungen“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Sandra Beer. Viele Jugendliche hätten nur ungenaue Vorstellungen von den Karrierechancen im dualen Ausbildungssystem und setzten darum vorschnell ihre Schulkarriere fort, obwohl ihnen eine Berufsausbildung ausgezeichnete Aussichten biete.

Lehrer der Remigius-Hauptschule besichtigen die Boma GmbH, um sich mit Mitarbeitern über weitere Kooperationsmaßnahmen auszutauschen. Das Borkener Unternehmen lädt die Technik-AG regelmäßig in die eigene Lehrwerkstatt ein, damit die Jugendlichen ihr handwerkliches Geschick bei der Bearbeitung eines Metallstücks testen können. Umgekehrt besuchen auch die Auszubildenden des Maschinenbaubetriebs die Jugendlichen im Klassenzimmer, um über ihren betrieblichen Alltag und ihre Ausbildungsgänge zu berichten.

Bei „Partnerschaft Schule – Betrieb“ geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt will die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Beer. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis auf dem ersten Blick etwas anderes sagt.“

Boma-Ausbildungsleiter Michael Dillhage unterstreicht angesichts sinkender Schulabgänger Zahlen die Notwendigkeit, keine Talente unentdeckt zu lassen: „Um unser Unternehmen nachhaltig weiterzuentwickeln, müssen wir schon heute offensiv auf die jungen Leute zugehen und immer wieder begabte und motivierte Jugendliche entdecken, ausbilden und fördern.“ Nur so könne ein Betrieb wettbewerbsfähig bleiben, so Dillhage.

Schulleiter Axel Heinz freut sich über die Kooperationsvereinbarung: „Eine der Hauptaufgaben unserer Schulform besteht darin, den Übergang zwischen Schule und Beruf für unsere Schülerinnen und Schüler möglichst optimal zu gestalten. Dies setzt voraus, dass die Jugendlichen sich über ihre eigenen Stärken und Interessen bewusst werden und Berufsfelder mit ihren Anforderungen und Bedingungen kennenlernen. Wir sind daher bestrebt, vor Ort mit möglichst vielen Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Industrie und Handwerk zusammenzuarbeiten.“ Die Boma GmbH sei darüber hinaus ein sehr interessanter Ausbildungsbetrieb, so Heinz.

Freitag, 22. Januar 2016
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