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Über „Wettbewerbsfaktor Ressourceneffizienz“ informiert

Dülmen – Mit welchen Veränderungen und Investitionen Unternehmer ihre Ressourceneffizienz steigern können, haben sie jetzt bei der jüngsten Veranstaltung der Reihe „wfc InnovationsImpuls“ der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld erfahren. Unter dem Motto „Wettbewerbsfaktor Ressourceneffizienz“ informierten sie sich dazu in den Räumen der Spedition Moll in Dülmen.

Unterstützung bekommen Unternehmer dabei zum Beispiel von der Effizienzagentur NRW (EFA). In kostenlosen Vor-Ort-Beratungen ermitteln die EFA-Mitarbeiter Einsparpotenziale in Energie und Rohstoffen sowie branchenspezifische Lösungen. Die Agentur ist im Auftrag des NRW-Umweltministeriums tätig und hat bereits mehr als 1.400 Ressourceneffizienz-Projekte für mittelständische Unternehmen unterstützt. „Es geht bei der Beratung darum, die Materialproduktivität zu verbessern, das Innovationstempo zu steigern, Durchlaufzeiten zu verkürzen und die Anlagenverfügbarkeit zu erhöhen“, erklärte Eckart Grundmann, Projektkoordinator der EFA-Niederlassung in Münster. Beratungsbereiche sind zum Beispiel Prozesse, Produktionstechnologie, Verfahrenstechnik, Strategie, Qualität, Logistik, Anlagenplanung, Umwelt und Handwerk. Sollte sich nach der ersten Analyse ein Unternehmen entschließen, die Ressourceneffizienz zu steigern, empfiehlt Grundmann einen externen Berater, um das Projekt weiter zu begleiten. „Wir haben mehr als 70 Adressen in unserem Beraterpool“, erläuterte er.

Ist der externe Berater eingeschaltet, läuft das Projekt als Kooperation zwischen Unternehmen, Agentur und dem Spezialisten weiter. „Zum Einsatz kommt dann im weiteren Projektverlauf zum Bespiel der sogenannte Pius-Check. Das ist eine prozessorientierte Stoffstromanalyse, auf deren Basis in der Produktion die Prozesseffizienz gesteigert, der Rohstoffeinsatz reduziert, die Herstellungskosten gesenkt und die Emissionen vermindern werden können“, erklärte Grundmann. Für Beratung und Begleitung fallen in dieser Phase des Projektes Kosten an. „Durch den Einsatz von Fördermitteln beträgt die Kostenbeteiligung der Unternehmen jedoch in der Regel nur rund 50 Prozent. Zudem amortisieren sich die gesamte Investitionen in die Ressourceneffizienz in vielen Fällen ohnehin schon nach wenigen Jahren“, verdeutlichte der EFA-Projektkoordinator.
 
Auf welche Fördertöpfe kleine und mittelständische Unternehmen der Region dafür zugreifen können, erläuterte Dr. Jürgen Grüner. Der Geschäftsführer der wfc gab einen Überblick über Beratungsprogramme und Finanzierungsförderungen, darunter „Energetisch Wirtschaften im Kreis Coesfeld“, ein Projekt des Kreises Coesfeld, der Kreishandwerkerschaft Coesfeld und der Sparkasse Westmünsterland, oder das Kfw-Programm „Energieberatung Mittelstand“, die „Ressourceneffizienz-Beratung“ als Anschlussmaßnahme einer Analyse durch die Energieeffizienzagentur sowie die zinsgünstigen Kreditprogramme von Kfw und NRW.Bank. „Natürlich muss man Anträge stellen, aber der Aufwand lohnt“, betonte Grüner.

Ökoprofit startet Ende 2012 im Kreis Coesfeld

Für Unternehmer im Kreis Coesfeld soll bald noch ein weiteres Projekt zur Unterstützung der Ressourceneffizienz anlaufen: „Ende des Jahres soll im Kreis Coesfeld das modular aufgebaute Beratungs- und Qualifizierungsprogramm Ökoprofit an den Start gehen“, erläuterte der wfc-Chef. Das Programm ist in der Region nicht unbekannt – im Kreis Borken läuft aktuell die zweite Runde. „Zehn Unternehmen beschäftigten sich in fachlicher Begleitung gemeinsam mit den Thema Ressourceneffizienz in allen Facetten, die für sie relevant sind. In einem Mix aus betriebliche Einzelberatungen und gemeinsamen Workshops wird dabei ein umfassender Maßnahmenkatalog erarbeitet, der die Kosten fallen und die Wettbewerbsfähigkeit steigen lässt. Zudem vergibt eine Expertenkommission nach Prüfung der entsprechenden Kriterien das Siegel ‚Ökoprofit‘, und somit geben die Unternehmen ein klares Signal, etwas für die Umwelt zu tun“, erläuterte Grüner den Projektauflauf und ergänzte an: „Wir suchen jetzt die zehn Unternehmen, die sich am Projekt beteiligen wollen.“

Wie sich Ressourceneinsparungen in der Praxis rechnen, erklärte Karl-Heinz Orriens von der in Gescher ansässigen Eing Textilveredlung und Handelsgesellschaft. So verbucht das Unternehmen etwa durch ein spezielles System zur Restpastenverwertung im Rotationsdruck eine Abwasserentlastung von mehr als 37.000 Kilogramm pro Jahr und spart damit jährlich Kosten in Höhe von 28.761 Euro.

Unternehmen, die sich für Möglichkeiten zur Steigerung der Ressourceneffizienz interessieren und beispielsweise am Projekt „Ökoprofit“ teilnehmen wollen, können sich per Telefon unter 02594/ 78240-0 oder per e-mail unter info@wfc-kreis-coesfeld.de bei der wfc in Dülmen melden.

Dienstag, 10. Juli 2012
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