Wed Mar 27 02:19:36 CET 2019

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Azubi-Suche über Social-Media: „Authentizität ist enorm wichtig“

Bad Rothenfelde – Sind Social-Media-Angebote für die Ansprache von potenziellen Auszubildenden sinnvoll? Mit einem klaren „Ja“ beantworteten die Teilnehmer des Netzwerktreffens Betriebe – Schulen im südlichen Osnabrücker Land (SOL) diese Frage. Ebenso wichtig sei jedoch auch die persönliche Ansprache der Jugendlichen auf Messen, in Schulen oder in Kooperationsprojekten, so die Einschätzung der rund 30 Vertreter von Unternehmen, Schulen und Einrichtungen, die sich auf Einladung der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit im Feuerwehrhaus in Bad Rothenfelde getroffen hatten.

Freuen sich über das gelungene Netzwerktreffen (von links): Kerstin Hüls von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit, Mareike Himmelreich von der Oberschule Bad Laer und Iris Seydel von der Gemeinde Bad Rothenfelde.
Foto: MaßArbeit / Uwe Lewandowski

Referentin Katharina Mehring hatte zuvor den Erwartungshorizont der jetzigen und künftigen Azubis skizziert: „Die Generationen X, Y und Z sind zwar ehrgeizig, legen aber auch großen Wert darauf, Arbeit und Freizeit gut auszubalancieren“, so die Journalistin, die beim Unternehmen pro-t-in in Lingen und als IHK-Business-Coach tätig ist. Sie erläuterte, wie die Altersgruppen Social-Media-Kanäle nutzen, und gab einen Einblick in die Kommunikationswelten der 15- bis 25-Jährigen.

Einen speziellen Fokus richtete sie dabei auf Instagram. „Für Jugendliche ist diese Plattform zurzeit das am intensivsten genutzte Angebot in Sachen Soziale Medien“, erklärte sie. Instagram eigne sich durchaus auch als Business-Kanal, so die Einschätzung von Mehring. Unternehmen, die über Social Media Fachkräfte oder Azubis rekrutieren wollten, sollten jedoch sehr sorgfältig planen, wie sie sich dort präsentierten, empfahl die Fachfrau in Sachen digitale Kommunikation. „Authentizität ist enorm wichtig“, betonte sie. Außerdem spielten vor allem die Auswahl und Art der Bilder eine Rolle.

In Arbeitsgruppen tauschten sich die Netzwerker dann zu verschiedenen Themen aus und stellten die Ergebnisse vor. So soll ein Instagram-Account für das Südliche Osnabrücker Land eingerichtet werden, damit Betriebe und Schulen dort Projekte oder freie Ausbildungsplätze bewerben können. Positiv bewerteten die Teilnehmer die Nutzung des bereits vorhandenen Online-Portals Binkos als Vernetzungsplattform für Schüler und Unternehmen.

Die Unternehmen wollen künftig Betriebsbesichtigungen auch für Eltern sowie Speed Datings durchführen. „Wir möchten außerdem ganz gezielt Bewerbertrainings in den Schulen anbieten“, erklärte ein Unternehmensvertreter. Die Betriebe können sich jedoch auch vorstellen, in Zukunft enger beim Thema „Recruiting“, also dem Anwerben von Auszubildenden zusammen zu arbeiten, etwa durch gemeinsame Stände auf Messen oder branchenspezifische Aktionen zum Ansprechen von Schülern und Eltern.

Kerstin Hüls von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit freute sich über die vielen positiven Ansätze: „Die Wirtschaft und die Schulen haben im südlichen Landkreis inzwischen sehr eng zueinander gefunden.“ Diese Einschätzung teilte auch Mareike Himmelreich, Pädagogin an der Oberschule Bad Laer, und ergänzte: „Das war eine sehr gelungene Veranstaltung, aus der wir auch aus Schulsicht viel mitnehmen konnten.“

Freitag, 21. Dezember 2018
Drucken Versenden Permalink Merken