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Erfolgreich, aber anstrengend: Kreissparkasse Steinfurt zieht Bilanz für 2016

Ibbenbüren - Rekordwerte im Kreditgeschäft und Zuwächse bei den Kundeneinlagen: die Verantwortlichen der Kreissparkasse Steinfurt haben auf der Bilanzpressekonferenz ihres Hauses in Ibbenbüren ein insgesamt positives Fazit für 2016 gezogen. Wirklich zufrieden zeigte sich Vorstandschef Rainer Langkamp aber nicht.

„Insgesamt war 2016 für uns und die gesamte Branche ein sehr aufregendes Jahr. Aufgrund der zementierten Negativzinsen wird es für Kreditinstitute immer schwieriger, Erträge zu erzielen. Das müssen wir kompensieren. Denn: Eine kurzfristige Zinswende wird es nicht geben“, verdeutlichte der Sparkassen-Chef, der seinem Haus vor diesem Hintergrund drei Dinge verordnet hat: weiteres Wachstum, Kostenreduzierungen und eine zunehmende Digitalisierung.  

2016 sei das im Großen und Ganzen bereits gut gelungen: Das Kundengeschäftsvolumen wuchs um 4,6 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Einer der Haupttreiber war abermals das Kreditgeschäft, das in Zeiten niedriger Zinsen nach wie vor boomt. So erhöhte sich der Kreditbestand der Kreissparkasse um 4,4 Prozent auf rund drei Milliarden Euro. Die Summe der Darlehenszusagen stieg von 619,9 Millionen Euro auf 621,4 Millionen Euro. 297,2 Millionen Euro hat die Kreissparkasse dabei allein an die Unternehmen in der Region vergeben. „Damit haben wir zum zweiten Mal in Folge einen Rekordwert bei den Krediten verbuchen können“, berichtete Vorstandsmitglied Heinz-Bernd Buss.

Auch bei den Kundeneinlagen hat die Kreissparkasse um 4,5 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro zugelegt. „Viele Kunden wünschen sich einen sicheren Hafen für ihr Geld und da sind wir als Sparkasse vor Ort trotz niedriger Zinsen nach wie vor gefragt“, freute sich Langkamp, der parallel auf eine deutliche Belebung im Wertpapiergeschäft hinwies: Zum Jahresende beliefen sich die Einlagen in den Wertpapierdepots der Kreissparkasse demnach auf 675 Millionen Euro (plus 140 Millionen Euro). „Gerade in Zeiten niedriger Zinsen sind Wertpapiere für viele Anleger interessant, weil sie so gute Renditen erzielen können. Klar ist aber auch, dass Wertpapiere nicht für jeden Kundentyp geeignet sind. Nur für Personen, die eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen und die in der Lage sind, ihr Geld langfristig zu binden, kommt das überhaupt infrage“, stellte er klar.

Neben dem angestrebten Wachstum hat die Kreissparkasse 2016 auch im Bereich der Digitalisierung weitere Schritte gemacht. Hintergrund ist ein deutlich verändertes Nutzerverhalten der Kunden. „2016 haben unsere Kunden im Schnitt nur ein persönliches Beratungsgespräch in Anspruch genommen. Parallel haben sie durchschnittlich 120 Mal online den Kontakt zu uns gesucht. Hier findet eine Verschiebung statt, auf die wir uns mit diversen neuen Angeboten, aber auch mit unserem neu aufgestellten Beratungsteam ,Digital‘ eingestellt haben“, verdeutlichte Vorstandsmitglied Jürgen Brönstrup.

Dass die zunehmende Digitalisierung auch mit Blick auf die erforderlichen Kostenreduzierungen eine wichtige Rolle spielt, räumte der Vorstand ein. Sowohl die Reduzierung des Mitarbeiterstamms als auch weitere Einsparungen im Filialnetz seien unvermeidlich. „Durch natürliche Fluktuation werden wir allein in den kommenden drei Jahren die Zahl der Mitarbeiter um 40 reduzieren können. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Und auch beim Filialnetz reden wir nicht über Schließungen, sondern über Umwandlungen“, stellte Brönstrup klar.

Mittwoch, 8. Februar 2017
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