Tue Nov 21 22:02:37 CET 2017

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Westfalen AG erweitert Hauptverwaltung und Werk

Münster – Die Westfalen AG aus Münster will ihre Hauptverwaltung und das Werk am Stammsitz in Münster erneuern und erweitern. Kernstück des gesamten Umbauprojektes ist ein elfstöckiges Gebäude, das bis Ende 2013 direkt am Industrieweg entstehen soll. „Viele der bisherigen Gebäude an unserem Hauptstandort sind nicht mehr zeitgemäß. Daher haben wir uns bewusst dazu entschlossen, auch einmal wieder in Steine zu investieren, um für unsere Mitarbeiter ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen“, begründet der Vorstandsvorsitzende, Wolfgang Fritsch-Albert.

Im Rahmen einer Ortsbegehung haben sich die Verantwortlichen der Westfalen AG und des Architekturbüros Bleckmann & Krys einen Eindruck von den Abrissarbeiten verschafft.
Foto: Terhörst

Zehn Millionen Euro will die Westfalen AG in den kommenden 18 Monaten in ihren Hauptsitz am Industrieweg in Münster investieren. „Bei dem gesamten Um- und Neubau steht für uns das Thema ,Kommunikation' im Vordergrund. Vor allem im neuen Verwaltungsgebäude wird sich das dann auch sichtbar ausdrücken: natürlich in den Büros, aber im glasumrahmten zehnten Stockwerk, das wir komplett als Event-Etage nutzen wollen“, betont Fritsch-Albert.

Optisch sollen sich die neu geplanten Gebäude und Gebäudeteile an den benachbarten Altbau der Westfalen AG von 1938 anlehnen: Die Fassade soll mit rotbraunem Klinker und sandsteinfarbenen Fenstereinfassungen gestaltet werden. „Ein reiner Glasbau hätte nicht zu uns gepasst. Wir sind durchaus etwas konservativer, nichtsdestotrotz wird der Neubau top-modern sein“, stellt der Vorstandsvorsitzende klar.

Herzstück der Erweiterungen bei der Westfalen AG ist der neue elfgeschossige Büroturm (rechts) am Industrieweg. Gestalterisch stellt er Bezüge zum Altbau (links) her. Der neue Eingangsbereich (Mitte) verbindet die beiden Komplexe.
Grafik: Westfalen AG, Münster; Bleckmann & Krys | Architekten, Münster

In neun der elf Geschosse des Turms soll künftig Platz für Büros sein. Pro Etage sollen dann knapp 200 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung stehen. „Abteilungen, die bislang an anderen Standorten in Münster untergebracht sind, können nach Fertigstellung an den Firmensitz zurückkehren“, erklärt Fritsch-Albert. 450 Mitarbeiter sollen künftig am Industrieweg arbeiten können. Ein viergeschossiger Vorbau mit viel Glas und einem Sichtbetonrahmen soll den Büroturm mit dem Altbau verbinden und als Eingangsbereich fungieren.

Neben der Hauptverwaltung wird auch das Werksgelände samt einiger der dazugehörigen Gebäude modernisiert. Während die meisten Teile der Westfalen-AG-Produktion bereits vor einigen Jahren nach Hörstel verlagert wurden, soll der Werksbetrieb für technische und medizinische Gase nach wie vor am Industrieweg untergebracht sein. „Dadurch, dass wir einige der alten Werksgebäude abreißen, schaffen wir uns mehr Bewegungsfreiheit für die logistischen Prozesse am Standort“, erklärt Gerhard Schlüter, Leiter Technik bei der Westfalen AG. Im Werksbereich am Hauptsitz arbeiten aktuell gut 40 Mitarbeiter. Sie sind hauptsächlich mit der Abfüllung und dem Umschlag der technischen Gase in Flaschen beschäftigt. Bislang verlassen pro Jahr 950.000 Stahlflaschen mit technischen Gasen das Werk am Industrieweg. „Nach Abschluss der Umbauarbeiten können wir leicht die Millionengrenze knacken“, prognostiziert Schlüter.

Den Zuschlag für die Umsetzung des Gesamtprojektes hat das Architekturbüro Bleckmann & Krys erhalten. In einem Wettbewerb mit einigen anderen Büros hatten sich die Münsteraner durchgesetzt. „Ein solches Projekt am eigenen Standort umsetzen zu dürfen, ist natürlich etwas ganz Besonderes“, freut sich Geschäftsführer Andreas Krys, der, wie er betont, mit seinem Entwurf bewusst diverse Bezüge zu Münster und der Region hergestellt hat.

Info:
1923 hat die Westfalen AG unter dem Namen Sauerstoffwerke AG ihre Arbeit in Münster aufgenommen. Nach einer Anfangsphase am Albersloher Weg zog das Unternehmen 1938 an den heutigen Standort am Industrieweg um. Dort fanden im Laufe der Jahre diverse bauliche Erweiterungen statt.

Dienstag, 24. April 2012
Drucken Versenden Permalink Merken