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„Flirten“ im Zehn-Minuten-Takt

Bocholt – „Flirten“ bis der Gong ertönt. Dafür sind rund 350 Schüler von weiterführenden Schulen und Berufskollegs aus dem Kreis Borken in die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen in Bocholt gekommen. Dort sind sie beim Azubi-Speed-Dating im Zehn-Minuten-Takt mit fast 30 Unternehmen aus dem Kreis Borken ins Gespräch gekommen, die qualifizierte Jugendliche für den Ausbildungsstart 2013 suchen.

Rund 350 Schüler nutzten die Gelegenheit, mit Arbeitgebern in Kontakt zu kommen.
Foto: IHK Nord Westfalen

Die IHK tourte unter dem Slogan „In zehn Minuten zur Lehrstelle“ mit der Veranstaltung durch insgesamt sieben Städte ihres Bezirks. Bocholt war die siebte und letzte Station.

Zehn Minuten haben die jungen Menschen Zeit, sich bei Firmenchefs, Personalleitern oder Ausbildern als künftige Lehrlinge ins Gespräch zu bringen. Dann wird gewechselt für das nächste Kennenlernen mit dem nächsten Unternehmen. Auf diese Weise haben es einige Schüler geschafft, sich in bis zu zwölf Kurzbewerbungen zu empfehlen.

„Für die Unternehmen ist das Speed-Dating eine gute Gelegenheit, motivierte und qualifizierte Bewerber zu treffen“, erklärte Carsten Taudt, Leiter des IHK-Geschäftsbereiches Bildung. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der Teilnahme und sprach von einer Win-Win-Situation. Im demografischen Wandel werde es für die Betriebe immer schwieriger, Fachkräftenachwuchs zu gewinnen. „Wenn 2013 der Doppel-Abiturjahrgang verabschiedet wird, können sie ein letztes Mal aus dem Vollen schöpfen. Danach gehen die Schulabgängerzahlen dramatisch zurück“, so Taudt. Im Jahr 2020 verlassen laut IHK voraussichtlich weniger als 3.900 Jungen und Mädchen im Kreis Borken die weiterführenden Schulen – fast 20 Prozent weniger im Vergleich zu 2011, als noch mehr als 4.800 Jugendliche auf den Ausbildungs- und Studienmarkt kamen.

Taudt ist sich sicher, dass beim Speed-Dating die Basis für manchen Ausbildungsvertrag geschaffen wurde. „Zehn Minuten reichen, um zu wissen, ob die Chemie und die Grundanforderungen für ein Wiedersehen stimmen“, erklärte er. Sein Eindruck: Viele Jugendliche hatten sich sehr sorgfältig auf die „Dates“ vorbereitet und waren der IHK-Empfehlung gefolgt, die Unternehmen gleich mit Bewerbungsunterlagen zu versorgen.

Das Speed-Dating diente den Jugendlichen aber nicht nur zur Bewerbung. „Für viele waren die Gespräche auch Berufsorientierung“, sagte Taudt und ergänzte: „Von den Erfahrungen, die sie heute gemacht haben, werden sie auch bei zukünftigen Bewerbungen profitieren.“

Freitag, 24. August 2012
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