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Münsterland/Emscher-Lippe-Region – Der Export aus Nord-Westfalen zieht wieder kräftig an. Aus Berechnungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen geht hervor, dass die Industrieunternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region in den ersten drei Monaten Auslandsumsätze in Höhe von 3,2 Milliarden Euro erzielten. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Bundesweit lag das Wachstum bei elf Prozent, in Nordrhein-Westfalen bei zehn Prozent. In den Teilregionen des IHK-Bezirks zeigte sich jedoch ein sehr uneinheitliches Bild.

Während das Münsterland insgesamt noch knapp im Minus bleibt (minus 1,2 Prozent), verzeichnet die Emscher-Lippe-Region einen Zuwachs von 47 Prozent.

Den höchsten Zuwachs erreicht der Kreis Recklinghausen, der stark von der chemischen Industrie geprägt ist. Die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr hatte ihn deshalb besonders getroffen. Im ersten Quartal 2009 mussten die Unternehmen noch ein Minus von 44 Prozent verkraften. Umso stärker fällt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Plus von 66 Prozent nun der Zuwachs in den ersten drei Monaten dieses Jahres aus.

Anders sieht die Entwicklung im Kreis Warendorf aus, den der Nachfrageeinbruch mit zeitlicher Verzögerung trifft. Während der Kreis, der stark vom Maschinenbau dominiert wird, das erste Quartal im vergangenen Jahr noch mit einem Plus von fünf Prozent abschließen konnte, liegt der Auslandsumsatz in diesem Jahr fast ein Viertel darunter (minus 23 Prozent).

Eine Tabelle mit den Zahlen für die unterschiedlichen Kreise finde Sie hier

Mittwoch, 12. Mai 2010
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