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Düsseldorf - Die internationale Rezession erhöht den Konkurrenzdruck in deutschen Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer internationalen StepStone-Umfrage, an der in Deutschland rund 3.800 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demzufolge gehen mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) davon aus, dass sich der interne Wettbewerb unter Kollegen durch die unsichere Wirtschaftslage ausweitet.

Nur 15 Prozent glauben, dass die gegenwärtige Krise sie und ihre Kollegen zusammenschweißt, während ein Drittel eine unveränderte Konkurrenzsituation erwartet.

Noch deutlicher ist die Studie in den USA ausgefallen: Dort befürchten 86 Prozent von über 6.000 befragten Fach- und Führungskräften einen verstärkten internen Wettbewerb in ihrem Unternehmen.

„Viele Arbeitnehmer befürchten derzeit, ihren Job zu verlieren und sehen daher in ihren Kollegen potenzielle Konkurrenten. Für Unternehmen ist das eine schwierige Situation. Zwar belebt Konkurrenz oft das Geschäft, allerdings darf darunter nicht die Teamfähigkeit leiden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Situationen ist ein Unternehmen auf motivierte und integrative Fach- und Führungskräfte angewiesen“, so Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.

Im globalen Vergleich zeigen sich die deutschen Fach- und Führungskräfte laut StepStone mit diesem Ergebnis besonders pessimistisch. Im internationalen Durchschnitt von 16 Ländern befürchten 50 Prozent einen erhöhten Konkurrenzkampf durch die wirtschaftliche Krise, während 18 Prozent glauben, dass die gegenwärtige Lage eine integrative Wirkung freisetzen kann. Am positivsten seien laut Studie diesbezüglich die Niederländer mit rund 37 Prozent gestimmt.

Mittwoch, 21. Januar 2009
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