„Um das Münsterland für die Zukunft optimal aufzustellen, braucht es das Engagement der ganzen Region. Das Innovationsforum bietet den perfekten Rahmen, um Unternehmen, Fachkräfte und Innovationstreiberinnen und -treiber zusammenzubringen und gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten“, sagte Andreas Grotendorst, Vorstand des Münsterland e.V.
Fünf Foren
Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Region nahmen am Innovationsforum teil und brachten sich in insgesamt fünf Foren mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Workshop-Elementen ein. Impulsvorträge von Dr. Katharina Fechtner von BASF Coatings und Professor Jörg Probst von der Universität Bochum sowie Zeit zum Netzwerken rundeten die Veranstaltung ab.
Stimmen der Förderer
Auch die Förderer des Innovationsforums – die Sparkassen im Münsterland, die Provinzial Versicherung AG, die Westenergie AG und die Stadtwerke Münster – zeigten, wie wichtig das Thema Nachhaltigkeit bei ihnen in den Organisationen verankert ist.
Dr. Annegret Saxe, Vorständin bei der Sparkasse Münsterland Ost, für die Sparkassen im Münsterland, betonte: „Für die Sparkassen im Münsterland gehören Nachhaltigkeit und Wirtschaft untrennbar zusammen. Das eine funktioniert nicht ohne das andere, denn beide Themen drehen sich um Zukunftssicherung und Ressourcenschonung. Und das schon seit rund 200 Jahren.“
Dr. Dietmar Schölisch, Bereichsleiter Gesamtrisikomanagement, Investor Relations & Nachhaltigkeit bei der Provinzial Versicherung AG, sagte: „Bei der Provinzial haben wir ein Nachhaltigkeits-Board auf der Ebene direkt unterhalb des Vorstandes etabliert, um unsere ESG-Anstrengungen zu tracken und uns zu unseren Fortschritten auszutauschen.“
Alexandra Mateeva, Leitung Nachhaltigkeit und Resilienz von der Westnetz, einer Tochtergesellschaft der Westenergie AG, betonte: „Nachhaltigkeit beginnt für uns bereits bei der Planung. Wir setzen auf ressourcenschonenden Netzausbau, etwa durch Doppelbaustellen oder verlustarme Technik. Mit Pilotprojekten wie der Kombination von Dachbegrünung und Photovoltaik prüfen wir gezielt ökologische Effekte wie CO₂-Bindung und Biodiversität.“
Sebastian Jurczyk, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Münster, erläuterte: „Bei uns laufen viele Fäden des kommunalen Klimaschutzes zusammen: Stromerzeugung aus Wind und Sonne für die münsterschen Haushalte, die Erschließung von grüner Wärmeversorgung in unserer Stadt oder die komplette Elektrifizierung der Busflotte sind gute Beispiele. In unserer Strategie halten wir viele Bälle gleichzeitig hoch.“
Dem Thema Kreislaufwirtschaft widmet der Münsterland e.V. neben dem Innovationsforum ebenfalls ein EFRE-gefördertes Projekt. Interessierte Unternehmen können als Netzwerkpartner an der „Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland“ mitwirken und sich für mehr Nachhaltigkeit sowie Ressourcenschonung einbringen.
Mehr Informationen auf: go.muensterland.com/kreislaufwirtschaft