Kreis Borken

Volksbank in der Hohen Mark setzt Wachstumskurs fort

Reken – 2025 war für die Volksbank in der Hohen Mark ein Jahr, in dem vieles in Bewegung war: Der Zusammenschluss mit der Volksbank Gemen sei „ein gemeinsamer Kraftmoment“ gewesen, „der die Bank heute breiter und stabiler dastehen lässt“. Ein Kraftakt, aber einer, der sich aber gelohnt habe: Das Geschäftsgebiet sei größer, die Kundenbasis breiter. In Zahlen: Die Bilanzsumme der Volksbank kletterte auf 1,087 Milliarden Euro, ein Plus von 2,0 Prozent.

Zogen Bilanz für 2025 (von links): Andrea Vehns (Generalbevollmächtigte), Marc Trzcinski (Vorstandsmitglied Marktbereich), Christian Nordendorf (Vorstandsmitglied Marktfolge), Michael Schwartke (Vorstandsmitglied Marktbereich), Hubertus Rekers (Vorstandsmitglied Immobilienanlagen & Immobilientöchter) und Martin Rekers (Vorstandsmitglied Betriebsbereich). Foto: Volksbank Hohe Mark

Anzeige

Der Vorstand stellt die Zahlen vor und sah den Weg der Bank in den vergangenen Jahren weiter bestätigt. Demnach habe es eine stabile Entwicklung in den wichtigsten Geschäftsbereichen gegeben. Die Forderungen an Kunden legten um 2,9 Prozent auf 823,8 Millionen Euro zu. Das betreute Kundenkreditvolumen wuchs um 3,2 Prozent auf 1,20 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen stiegen um 9,3 Prozent auf 672,2 Millionen Euro. Das betreute Kundenvolumen erreichte mit 2,30 Milliarden Euro ein neues Allzeithoch – 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Vorstand Marc Trzcinski betont: „Diese Zahlen zeigen vor allem eines: Vertrauen.“

Mit 10,12 Millionen Euro konnte das ordentliche Betriebsergebnis erneut gesteigert werden. Der Vorstand macht jedoch deutlich, dass dies kein Selbstläufer sei: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen blieben anspruchsvoll – von Kostensteigerungen über geopolitische Unsicherheiten bis hin zu einer weiterhin vorsichtigen Investitionsbereitschaft. „Gerade deshalb sind wir zufrieden, aber nicht selbstzufrieden“, betont Vorstand Martin Rekers.

Auch die Mitgliederzahl wächst weiter: 12.691 Mitglieder zählt die Volksbank, ein Plus von 3,3 Prozent. Vorstand Christian Nordendorf sieht darin ein klares Zeichen: „Wenn Menschen freiwillig mitmachen, ist das das ehrlichste Kompliment.“

Vorstand Hubertus Rekers richtet den Blick nach vorne: „Wir bleiben auf unserem Kurs als starke Regionalbank. Und wir werden der Vertreterversammlung erneut eine angemessene Dividende vorschlagen.“ 

Artikel teilen