Der Rat der Stadt Münster soll Ende März den Einstieg ins Bebauungsplanverfahren starten. Die etwa acht Hektar große Fläche soll insbesondere der Verbesserung des Gewerbeflächenangebotes in der Kategorie „Gesamtstädtisches Gewerbe“ dienen, heißt es in der Ratsvorlage. Aufgrund der vergleichsweisen innenstadtnahen Lage mit der Nähe zum Albersloher Weg bietee dieses Gebiet eine sehr hohe Lagegunst und könne als ein Nachfolgestandort für die stark nachgefragte, mittlerweile aber vollständig entwickelte Loddenheide fungieren.
Die Fläche ist Bestandteil der gewerblichen Potenzialflächen des integrierten Flächenkonzep-
tes Münster (IFM), das im Herbst .2024 vom Rat der Stadt Münster beschlossen wurde.
Bisher wird das Areal landwirtschaftlich genutzt, daher ist zur Verwirklichung des Vorhabens neben der Aufstellung des Bebauungsplans auch eine Änderung des Flächennutzungsplans im Parallelverfahren erforderlich, wie es weiter heißt.
Die Stadt will mit der Ausweisung dieser zusätzlichen Fläche darauf reagieren, dass die sogenannte Manövriermasse (Gewerbegebietsgrundstücke im Eigentum des Konzerns Stadt
Münster, die für die Vermarktung zur Verfügung stehen) kontinuierlich zurückgegangen ist. Diese liegt inzwischen deutlich unter 20 Hektar und beschränkt sich auf wenige Gewerbegebiete, wie die Stadt schreibt. Daher sei die Entwicklung neuer Gewerbeflächen dringend erforderlich.