Münster

Headventures 2026: internationale Talente und regionalen Mittelstand verknüpfen

Münster – Mit 60 internationalen Talenten, 20 Mentoren und drei Industriepartnern aus der Wirtschaft ist Headventures gestartet. Der Innovationswettbewerb will Studierende, Young Professionals und den regionalen Mittelstand zusammenbringen, um Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln und unternehmerisches Denken zu fördern.

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Schon im Vorfeld zeigte sich das große Interesse: Mehr als 150 Bewerbungen gingen ein, 60 Teilnehmende konnten in das Programm aufgenommen werden, das von der R-Factory und dem Reach – Euregio Start-up Center in Zusammenarbeit mit den Industriepartnern Westfalen AG (Münster), 2G Energy AG (Heek) und Winkelmann Group (Ahlen) durchgeführt wird. 

In den kommenden Monaten entwickeln die Teilnehmenden unter Anleitung von Start-up-Coaches und Branchenexperten Lösungen für reale Herausforderungen und erarbeiten daraus konkrete Innovations- und Gründungsideen. Dabei bringen die Teilnehmenden teilweise fundierte Forschungsergebnisse aus den Hochschulen mit und ergänzen sich in ihren Teams interdisziplinär.    

„Die Teilnehmenden bringen außergewöhnlich starke Profile mit: von Forschung und Technologie über Industrieerfahrung bis hin zu Entrepreneurship. Dieses Niveau macht das Programm besonders spannend“, sagt Co-Programm-Lead Johannes Ueberfeldt von R-Factor. Erfolgreiche Start-ups sind bereits aus den vorherigen Durchläufen entstanden, wie es in einer Pressemeldung heißt.

Begleitung durch Mentoren aus der Wirtschaft

Nach der Begrüßung durch die Veranstalter starteten die Teams innerhalb ihrer Fokusbereiche „Production & Service“, „Energy & Resources“, „Logistics & Supply Chain“ und „People & Processes“ unmittelbar in die Arbeit an konkreten Herausforderungen. Mentoren aus Wirtschaft und Wissenschaft begleiteten die Teilnehmenden eng.  Workshops, Coaching-Formate und praxisnahe Methoden der Ideenentwicklung sowie der Einsatz KI-gestützter Tools standen auf dem Programm. „Mich freut besonders, dass neben den münsterischen Hochschulen auch die Universität und Hochschule Osnabrück mit Teilnehmenden dabei sind. Gemeinsam mit Familien- und innovativen Unternehmen aus der Region bringen wir Wissenschaft und Mittelstand zusammen und genau dafür steht die R-Factory innerhalb des Innovationsökosystem der Euregio”, betonte Simon Brakhage, Vorstand R-Factory.  

Auch die Industriepartner zogen ein erstes positives Fazit: „Wir sind begeistert von dem Interesse und dem Spirit des Kick-Offs. Die Teilnehmenden sind sehr interessiert und sprudeln vor Ideen. Die nächsten Wochen werden intensiv und sicherlich sehr spannend”, sagt Dr. Meike Schäffler, Vorständin der Westfalen-Gruppe. 

Nächste Schritte 

Nach dem Auftakt startet nun die erste Programmphase: Pitchtraining, Führen von Nutzerinterviews, Marktforschung und vieles mehr.  
Erster zentraler Meilenstein ist das Halbfinale am 2. Juli 2026 bei 2G Energy in Heek. Dort präsentieren die Teams ihre bisherigen Ergebnisse vor den Industriepartnern und erhalten direktes Feedback aus der Praxis. Auf dieser Grundlage werden die vielversprechendsten Projekte für die nächste Phase ausgewählt. 

Im Anschluss folgt die Validierungsphase, in der die Teams ihre Konzepte weiter schärfen, Prototypen erstellen und Geschäftsmodelle validieren. 

Finale bei Westfalen AG im Oktober

Den Abschluss bildet das Finale am 15. Oktober 2026 bei der Westfalen AG in Münster. 200 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem regionalen Innovationsökosystem freuen sich dann auf die Final Pitches und ein Abendprogramm.  
Michel Schrick, Co-Founder von cargovibe und Gewinner 2024, ist überzeugt: „Headventures hat uns gezeigt, wie schnell aus einer Idee ein echtes Unternehmen entstehen kann. Ohne das Programm gäbe es unser Start-up in dieser Form nicht.“ Er macht den aktuellen Teilnehmenden Mut für die kommenden Monate und betont die enge Zusammenarbeit mit den Industriepartnern als entscheidenden Faktor für die praxisnahe Weiterentwicklung der Ideen. „Wir wurden mitgerissen. Dieses Mindset – traut euch, probiert Dinge aus – hat uns extrem geprägt“, so Schrick. Genau das zeige, wie stark das Zusammenspiel aus Unternehmergeist, Wissenschaft und Industrie in der Euregio sei. 

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