Kreis Steinfurt

Greven: Unternehmensfrühstück im Maria-Josef-Hospital

Greven - Beim Unternehmensfrühstück im Maria-Josef-Hospital Greven trafen sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Stadt und Gesundheitswesen, um gemeinsam zu frühstücken, sich auszutauschen und Einblicke in den Krankenhausbetrieb zu gewinnen. Eingeladen hatten Wirtschaftsförderung Greven (gfw), das Wirtschaftsforum Greven e.V. und die Wirtschaftsvereinigung des Kreises Steinfurt.

Greven: Unternehmensfrühstück im Maria-Josef-Hospital. Foto: gfw Greven mbH

Anzeige

Das Maria-Josef-Hospital, dessen Grundstein bereits 1882 gelegt wurde, öffnete exklusiv für die Gäste seine Türen. Nach den Begrüßungsworten durch Bürgermeister Dietrich Aden, der Organisatoren und dem Gastgeber starteten die Teilnehmenden in drei Führungen, wie es heißt. Dabeo gewannen sie Einblicke in Schockraum und Notaufnahme, die OP-Bereiche und die Nachwuchsförderung im Krankenhaus. 

Die kaufmännische Direktorin Dr. Evelyn Reinke zeigte sich in ihrem Vortrag erfreut über die positive Entwicklung des Hauses. Mit einem Umsatz von 57 Millionen Euro im Jahr 2024 und einem weiteren Anstieg in diesem Jahr verfüge das Maria-Josef-Hospital über ein solides Fundament, wie sie formulierte. Neben dem Bau des neuen OP-Saals wird auch die Premiumstation A5 weiter ausgebaut – ein Signal für die Zukunftsfähigkeit des Standorts. Aber auch die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen wurden thematisiert. Die gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen Krankenhäuser vor große Aufgaben, wenn es darum geht, weiterhin eine bestmögliche und patientenorientierte Versorgung sicherzustellen.  

Die ärztliche Direktorin Kathrin Engels betonte in ihrem Beitrag, dass die Stärke des Hauses nicht nur in der medizinischen Qualität, sondern vor allem in den gelebten Werten liege: „Unser Ziel ist es, allen Patientinnen und Patienten die bestmögliche medizinische und menschliche Begleitung zu bieten. Qualitäten wie Humor, Demut, Vertrauen, Freundlichkeit und Sinnorientierung prägen unser Haus und machen uns besonders.“

Diese Haltung spiegelt sich auch in der hohen Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten wider – besonders für ältere Menschen sei das Krankenhaus in Greven ein unverzichtbarer Standort, da sie häufig den Weg nach Münster meiden, aber in Greven medizinisch bestens versorgt sind.

Engagement für Patienten und Gemeinschaft

Abschließend stellte Hugo W. Pettendrup in seiner Funktion als Leiter Fundraising ein neues Spendenprojekt vor: Da die Cafeteria des Krankenhauses nur montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet ist, soll künftig ein Kaffee- und Kuchenautomat die Versorgung auch am Wochenende sicherstellen. Die Kosten von rund 26.000 bis 28.000 Euro sollen mitunter über Spenden finanziert werden. 

Beim anschließenden Frühstück nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zu Fachgesprächen. In lockerer Atmosphäre wurde über aktuelle Herausforderungen und Chancen des Wirtschafts- und Gesundheitsstandorts Greven diskutiert. Zum Abschluss erhielt jeder Gast ein besonderes Give-away: ein Glas des hauseigenen Maria-Josef-Hospital-Honigs – ein süßes Symbol für die enge Verbindung von Engagement, Gemeinschaft und regionaler Stärke.

„Das große Interesse an dieser Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt, wie eng Wirtschaft und Gesundheitswesen in Greven zusammenarbeiten – für eine starke, lebenswerte Stadt und letztlich auch für den Wirtschaftsstandort Greven“, resümierten Wirtschaftsförderer Bernd Büdding und der erste Vorsitzende des Wirtschaftsforums Jonas Venschott. 

Artikel teilen