Precise vereint drei sich ergänzende technologische Innovationen: Die Entwicklung von feinen Mikroinjektionsnadeln, die Entwicklung eines optimierten Präzisions-Fluoreszenzmarkers für Langzeitanwendungen und die Entwicklung einer KI-gestützten Erkennung des Markers während Tumoroperationen. Diese grenzüberschreitenden Kooperationen sollen die Grundlagen für zukünftige Innovationen in der Präzisions-Tumorchirurgie schaffen, heißt es in einer Pressemeldung der IHK.
Zusammenarbeit über das Projekt hinaus geplant
Projektleiterin Prof. Dr. Karin Mittmann vom Euregio BioMedtech Center der FH Münster hat mit ihrem Team das Kick-off-Treffen gemeinsam mit allen Precise-Projektpartnern durchgeführt. Im Rahmen dieses Meetings wurden die ersten Arbeiten im Konsortium auf die gemeinsamen Ziele detailliert abgestimmt. „Neben den persönlichen Kontakten erfolgte grenzüberschreitend ein sehr guter fachlicher Austausch, der die hervorragende Motivation und das gemeinsame Engagement aller Projektpartner widerspiegelte“, so Mittmann. „Viele Projektpartner haben über die Arbeitspakete hinaus weitere Bereiche identifiziert, in denen sie sich gegenseitig unterstützen möchten. Diese enge und konstruktive Zusammenarbeit schafft eine hervorragende Grundlage, um gemeinsam die geplanten Entwicklungen für zukünftige innovative Medizinprodukte als auch klinische Studien durchführen zu können. Das Precise-Projekt sorgt dafür, dass die Patientinnen- und Patientenversorgung in der Interreg-Region nachhaltig verbessert werden kann“, so Mittmann.
Ergänzende Kompetenzen
„Ich bin begeistert, dass wir im Projekt so motivierte Partner mit sich hervorragend ergänzenden Kompetenzen gewinnen konnten. Alle Projektpartner bringen ihre hochspezifische Expertise in die zielgerichtete Zusammenarbeit ein“, so Mittmann nach dem Auftakttreffen. „Das Kick-off-Meeting hat mir nochmals beeindruckend bestätigt, dass mit dieser gebündelten Expertise und Innovationskraft die ambitionierten Ziele des Precise-Projektes erreicht werden können.“
Info:
Das Projekt PRECISE wird im Rahmen des Interreg-VI A-Programms Deutschland-Nederland mit 5,8 Millionen Euro gefördert. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Union, das niederländische Wirtschaftsministerium, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, die Niedersächsische Staatskanzlei sowie die Provinzen Groningen, Fryslân, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Noord-Brabant und Limburg.