Die Gardner Denver GmbH, ein Anbieter von Kompressoren, Gebläsen und Vakuumpumpen, führt ihre bisherigen Standorte Oberhausen und Senden am Standort Senden zusammen. Wie es in einer Mitteilung heißt, werden zu diesem Zweck eine neue Montagehalle errichtet und ein Büroeinbau im Bestandsgebäude realisiert.
Das Bauvorhaben bündelt die Bereiche Vertrieb, Engineering, Service und Fahrzeugmontage an einem zentralen Ort. Die Erweiterung umfasst einen eingeschossigen Hallenneubau in Betonfertigteilbauweise mit einer Bruttogeschossfläche von rund 1.100 Quadratmetern sowie den zweigeschossigen Ausbau von Büro- und Besprechungsräumen im Bestand. Die Vollack Gruppe übernimmt die Konzeption, Planung und Bauausführung im laufenden Betrieb, sodass Produktion und Service ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Udo Zünkler, Niederlassungsleiter von Gardner Denver in Senden, erklärte anlässlich des Spatenstichs am vergangenen Donnerstag: „Die Erweiterung ist ein klares Bekenntnis zu unserem Standort in Senden. Mit der neuen Montagehalle und der Bündelung der beiden Geschäftszweige schaffen wir optimale Bedingungen für unsere Service- und Montageprozesse – effizient, zukunftsfähig und nah an unserer Kundschaft.“
Technische Ausstattung und Zeitplan
Der Hallenneubau schließt direkt an die bestehende Montagehalle an und erhält eine Fassade aus Sandwichelementen. Die technische Ausstattung umfasst eine Kranbahnanlage mit einer Tragkraft von rund 3,5 Tonnen für eine Fläche von rund 700 Quadratmetern. Die Beheizung erfolgt über Wärmepumpen, zudem wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von rund 43 Kilowatt-Peak installiert. Neben den Arbeitsplatzkapazitäten wird auch der Pausenraum für das Personal vergrößert. Für die bauliche Umsetzung ist das Büro Vollack verantwortlich, das bereits 2007 den Neubau der Niederlassung realisierte. Heiko Hensing, Partner bei Vollack, äußerte hierzu: „Gardner Denver ist ein Stammkunde, der erneut auf unsere Kompetenz setzt – das ist eine Auszeichnung, die uns anspornt. Dass wir die Erweiterung und den Umbau gleichzeitig und im laufenden Betrieb realisieren, zeigt die Stärke des methodischen Planens und Bauens. Genau für solche herausfordernden Aufgaben bringt Vollack Erfahrung mit.“
Die Fertigstellung der Montagehalle ist für November 2026 vorgesehen, der Abschluss aller Umbauarbeiten im Bestandsgebäude soll im Frühjahr 2027 erfolgen.