Emsdettens Bürgermeister Oliver Kellner und Stefanie Westers vom ServiceCenter Wirtschaft der Stadt Emsdetten haben die SLF Oberflächentechnik GmbH im Industriegebiet Süd besucht. Die Geschäftsführer Christian Gaidies und Michael Bahlinghorst empfingen die städtische Delegation, um über die aktuelle Entwicklung des Betriebs zu sprechen. Das international tätige Unternehmen beschäftigt an den Standorten Emsdetten und Chemnitz rund 130 Mitarbeitende. Neben dem Korrosionsschutz in Emsdetten liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Druckluft-Strahlanlagen, Lackieranlagen und Fördertechnik, insbesondere für großvolumige Werkstücke, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Ausrichtung auf unterschiedliche Branchen und individuell entwickelte Anlagenlösungen sichere dem Betrieb eine stabile Auftragslage sowie die Umsetzung internationaler Projekte.
Kapazitätserweiterung und Fachkräftesicherung
Der Hauptsitz des im Jahr 1990 in Chemnitz gegründeten Unternehmens befindet sich mittlerweile in Emsdetten. Nach einem Neubau im Jahr 2016 wurden die Kapazitäten im Jahr 2022 durch eine zusätzliche Lagerhalle erweitert. „Das Wachstumspotential am Standort Emsdetten war für uns von Anfang an ein entscheidender Faktor. Mit der Erweiterung im Jahr 2022 konnten wir unser Wachstum bereits fortsetzen und auch für die Zukunft bietet uns der Standort die notwendige Perspektive“, erläutert Gaidies im Gespräch mit Kellner.
Während eines Rundgangs durch die Produktionsräume thematisierten Gaidies und Bahlinghorst den branchenübergreifenden Fachkräftemangel, der sich insbesondere bei der Gewinnung von Personal für Montageeinsätze bemerkbar mache. Das Unternehmen reagiert darauf mit einer verstärkten Ausbildung und der Teilnahme an Berufsmessen. Zum Ausbildungsstart im August 2026 stellt der Betrieb sieben Auszubildende in fünf verschiedenen Berufen ein. Kellner äußerte sich zum Abschluss des Besuchs: „SLF zeigt, wie mittelständische Unternehmen mit internationaler Ausrichtung in Emsdetten wachsen können. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für Fachkräfte und Ausbildung sind.“