Kreis Warendorf

Deula-Bundesverband zieht nach Warendorf

Warendorf – Die Geschäftsführung des Deula-Bundesverbandes, des Dachverbandes der 13 Deula-Bildungszentren in Deutschland, hat seit dem 1. März offiziell ihren Sitz am Standort der Deula Westfalen-Lippe in Warendorf. Zudem hat der Verband, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, eine neue Geschäftsführerin: Dr. Teresa Dohms-Warnecke.

Übernimmt das Steuer des Bundesverbandes der Deula-Bildungszentren, der jetzt in Warendorf sitzt: Dr. Teresa Dohms-Warneke. Foto: Deula

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Dohms-Warnecke hat Hubert Lücking, abgelöst, der in den Ruhestand gegangen ist. Sie richtet sich an der Deula Westfalen-Lippe in Warendorf nicht nur ihr Büro ein. Auch sämtliche Akten, Unterlagen, Werbematerialien und der große Messestand des Bundesverbandes ziehen vom bisherigen Standort Westerstede im Norden Niedersachsens in den Norden Warendorfs um. „Gottseidank kümmert sich unser Fachbereich Logistik um die Unterbringung all dieser Sachen. Gerade jetzt im Jubiläumsjahr versorgen wir alle Bildungszentren in Deutschland von hier aus mit Flaggen, Bannern und Werbematerial aller Art“, erklärt sie. 

Jubiläumsjahr

An allen 13 Standorten soll in diesem Jahr das einhundertjährige Bestehen der „Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik“ sichtbar sein – in Warendorf zusätzlich sogar noch der 75. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür. 
„Ich war über 20 Jahre bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung im Bereich der Deutschen Pferdezucht tätig. Und dann kam plötzlich die Möglichkeit einer neuen Herausforderung bei dem Bundesverband der Deula Bildungszentren. Und dann auch noch in Warendorf. Die Deula kenne ich übrigens nicht nur, weil sie genau neben der Deutschen Reiterlichen Vereinigung liegt, sondern schon seit meinem praktischen Jahr in der Landwirtschaft“, erläutert Dohms-Warnecke.

Weg vorgezeichnet

Aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb östlich von Paderborn, auf dem sowohl der Ackerbau als auch die Rinder- und Pferdezucht eine große Rolle spielten, war ihr Weg vorgezeichnet. „An der Deula habe ich, neben vielen anderen Dingen, das Pflügen gelernt. Also das richtige Einstellen eines Dreischar-Pfluges. Hinter der Seminarhalle 13 auf dem großen Versuchsacker! Meine Arbeitsmappe von damals habe ich heute noch. Und auch Freunde habe ich hier gewonnen, die mich heute noch begleiten.“ Ihr Studium in Göttingen hat sie danach als Diplom-Agrarökonomin abgeschlossen, später dann in der Haustiergenetik, genauer über die Pferdezucht, promoviert. Eine Professur hätte sie später annehmen können, entschied sich jedoch bewusst dagegen: „Mein Herz schlägt hier. Deshalb habe ich mich für Warendorf entschieden – und es nie bereut.“

Hier haben sie und ihr Mann, der wie sie selbst promovierter Diplom-Agrarökonom ist, ihren Lebensmittelpunkt. Hier wurden ihre beiden Söhne geboren und hier hatte sie „einen sehr interessanten Job, wenn man so pferdebegeistert ist wie ich.“ 

Aber auch das neue Aufgabengebiet reize sie sehr: „Im Deula-Bundesverband bringe ich die Deula-Bildungszentren bundesweit auf den größten gemeinsamen Nenner und suche Synergien. Und ich habe die Möglichkeit, die Interessen der vielseitigen grünen Branche zu bündeln und in unsere Bildungszentren zu tragen.“ Insofern verstehe sie sich auch als Botschafterin für sehr gute Aus-, Fort- und Weiterbildung.

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