Das Unternehmen mit 250 Beschäftigten ist europaweit aktiv und wächst seit Jahren am Standort Melle – künftig um eine 1.100 Quadratmeter große Halle: „Das ist eine tolle Entwicklung für Melle. Wir brauchen im Landkreis Osnabrück Unternehmen, die innovativ sind und mit anderen Unternehmen in der Region eng vernetzt sind. Regionale Lieferketten stärken die Resilienz der Unternehmen und damit auch den gesamten Standort“, betonte Vahrenkamp im Gespräch mit Rasmus Brandhorst, Geschäftsführer von cool it. Bei einer Besichtigung des Werks gewannen die Wirtschaftsförderer einen Eindruck von der Expertise des Meller Unternehmens.
Nische besetzt
Pro Jahr werden in Melle 35.000 Türen produziert, die in Kühl und Gefrierbereichen der Lebensmittelproduktion und Logistik von Kunden im Inland, den Beneluxstaaten und dem osteuropäischen Raum eingesetzt werden. Damit sei cool it Isoliersysteme Marktführer in dieser speziellen Nische. Nach Darstellung von Rasmus Brandhorst müssen die Torsysteme hohe Anforderungen erfüllen, insbesondere bezüglich Temperaturstabilität und Hygiene. Das Unternehmen habe kontinuierlich in die Automatisierung seiner Prozesse investiert und arbeite mit Zulieferern aus der Region zusammen.
Eng zusammen arbeitet cool it Isoliersysteme auch mit dem UnternehmensService der WIGOS, der das Meller Unternehmen vor allem mit Fördermittelberatungen unterstützt. „Die vorgestellten Förderprogramme sind als konkrete Unterstützung für unsere Weiterentwicklung spannend“, so Brandhorst. Bei dem Besuch machte Vahrenkamp auch auf die Unterstützung durch das WIGOS-Fachkräftebüro aufmerksam: „Es wird für viele Unternehmen bei uns im Landkreis immer schwieriger, Auszubildende in den technischen Berufen zu finden. Ein Ansatz zur Nachwichssicherung kann die Gewinnung von ausländischen Fachkräften sein. Hier kann unser Fachkräftebüro den Weg ebnen.“