Die USD Formteiltechnik GmbH aus Meinerzhagen entwickelt den Standort der Gießtechnik Ungrun im Gewerbegebiet Süd in Emsdetten weiter. Durch die Integration dieses Standorts erweitert das Unternehmen sein Produktportfolio im Bereich der Metallformteile und baut seine Präsenz im Münsterland aus, wie es in einer Mitteilung heißt. Das inhabergeführte Familienunternehmen beschäftigt rund 80 Mitarbeitende und ist als Lieferant für zeichnungsgebundene Metallformteile, Komponenten und Baugruppen international tätig. Zu den Abnehmern gehören Unternehmen aus dem Maschinen- und Apparatebau, der Nutzfahrzeugindustrie sowie der Medizintechnik. Der bisher von Peter Ungrun geführte Geschäftsbetrieb war auf Gießerzeugnisse aus Grauguss, Sphäroguss und ADI-Guss spezialisiert. Dieser Fokus wird nun unter dem Dach der USD Formteiltechnik fortgeführt, wodurch bestehende Kundenbeziehungen und qualifizierte Arbeitsplätze vor Ort erhalten bleiben.
Wirtschaftliche Bedeutung für die Region
Bei einem Unternehmensbesuch in der vergangenen Woche erhielten Bürgermeister Oliver Kellner und Wirtschaftsförderer Timo Langkamp Einblicke in die Unternehmensentwicklung. „Die Gießtechnik Ungrun war in ihrem Marktsegment positioniert. Wir waren bereits zuvor in ähnlichen Märkten aktiv. Durch die Integration in die USD Formteiltechnik können wir den Kunden künftig ein breiteres Produktportfolio anbieten – von Guss- und Schmiedeteilen über Schweißbaugruppen bis hin zu komplex bearbeiteten Komponenten“, erklärt Christian Kosak.
Sebastian Kosak ergänzt: „Bereits während der Prüfung und Vorbereitung der Übernahme war für uns klar, dass wir den Standort Emsdetten mit seinen Mitarbeitern erhalten und weiterentwickeln wollen. Die bestehenden Kunden der Region sollen weiterhin vom Team in Emsdetten betreut werden. Die Stadt Emsdetten und ihr Umland bieten Rahmenbedingungen und eine mittelständische Wirtschaftsstruktur.“ Die lokalen Behördenvertreter begrüßten das Engagement des Unternehmens vor Ort. Kellner betonte, dass sich die USD Formteiltechnik in die mittelständische Wirtschaftsstruktur der Region einfüge und die Übernahme eine positive Entwicklung für das Unternehmen sowie den Standort darstelle.