Nach Unternehmensangaben wurde AuCom in der Größenklasse der Unternehmen mit 51 bis 200 Beschäftigten insbesondere für seinen Innovationserfolg bewertet. Grundlage der Auszeichnung ist eine wissenschaftliche Analyse der Wirtschaftsuniversität Wien, die das Innovationsmanagement der teilnehmenden Unternehmen untersucht.
AuCom entwickelt Lösungen zur Steuerung industrieller Elektromotoren. Diese sollen Unternehmen dabei unterstützen, Energie effizienter einzusetzen und den CO₂-Ausstoß zu reduzieren. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Umsatz im Jahr 2025 um 30 Prozent. Zudem wurde die Produktionsfläche auf rund 8.500 Quadratmeter erweitert. Nach Angaben des Unternehmens beschäftigt AuCom inzwischen mehr als 180 Mitarbeitende und zählt damit zu den größeren Industriearbeitgebern in Sendenhorst.
Nach Aussage von Geschäftsführer Thomas Zirk-Gunnemann sieht das Unternehmen die wesentlichen Entwicklungen derzeit in der Digitalisierung industrieller Prozesse, datenbasierten Anwendungen sowie steigenden Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Künstliche Intelligenz und digitale Werkzeuge würden bereits in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt.
Nach Angaben des Unternehmens beschränkt sich der Innovationsansatz nicht allein auf die Produktentwicklung. In den vergangenen Jahren seien unter anderem eigene Geschäftseinheiten für Metallfertigung und Service aufgebaut worden. Darüber hinaus werde ein internes Ideenmanagement genutzt, bei dem Vorschläge der Mitarbeitenden bewertet und erfolgreiche Umsetzungen prämiert werden.
Das TOP-100-Siegel wird seit 1993 von compamedia an innovative mittelständische Unternehmen vergeben. Die wissenschaftliche Leitung liegt beim Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor des Wettbewerbs ist der frühere Bundespräsident Christian Wulff.