Kreis Warendorf

Ahlen: Start für das Gewerbegebiet Ostdolberg

Ahlen - Mit einem symbolischen Spatenstich ist der offizielle Startschuss für das neue Ahlener Gewerbegebiet Ostdolberg gesetzt worden. Der Spatenstich sei ein besonderer Moment, betonte Bürgermeister Dr. Alexander Berger. „Das ist der sichtbare Beginn eines Projektes, das lange zuvor in den Köpfen und Gremien Gestalt angenommen hat.“

Mit dem symbolischen Spatenstich ist jetzt der offizielle Startschuss für das neue Gewerbegebiet Ostdolberg gesetzt worden. Foto: Stadt Ahlen

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Erste sichtbare Arbeiten zur Erschließung des neuen Gewerbegebiets sind seit Ende August in Gang. Den Anfang macht der Bau des Entwässerungssystems. Dafür werden rund 700 Meter Stahlbetonrohre verlegt. Zusätzlich entsteht ein Regenrückhaltebecken, das überschüssiges Wasser aufnimmt und dosiert weiterleitet. Parallel entsteht eine Baustraße mit 6,50 Metern Breite auf rund 325 Metern Länge. Ein neuer gemeinsamer Fuß- und Radweg wird das Gebiet mit dem Ostdolberger Weg verbinden.

Auch an der Uentroper Straße (L822) sind Maßnahmen erforderlich, um das neue Gewerbegebiet anzubinden. 

Lokaler Bedarf

Das neue Gewerbegebiet umfasst rund 82.000 Quadratmeter Fläche, gut 35 Prozent sind bereits an zwei Dolberger Handwerksbetriebe verkauft worden. Für den Bürgermeister ist die Fläche mehr als nur eine Ansammlung von Grundstücken. „Es ist ein Bekenntnis zur Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Es zeigt: Ahlen schafft Raum für Handwerk, für Innovation, für Arbeitsplätze“, so Berger. Und weiter: „Wir geben Betrieben die Möglichkeit, sich zu entwickeln und gleichzeitig ihre Verwurzelung in der Region zu stärken.“ 

Dem stimmt auch Stadtbaurat Thomas Köpp zu. „Wir möchten, dass sich hier Unternehmen ansiedeln, die Dolberg und Ahlen vorwärtsbringen.“ Ähnlich sieht das auch Philipp Gößling, Vorsitzender des Ortsausschusses Dolberg: „Sicherlich nicht die schönste Stelle des Dorfes, aber die zukunftsweisendste. Hier unternehmen die Unternehmer etwas – und das tut unserem Dorf gut.“

Das sieht auch Stefan Deimann so. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft betonte die gute Lage für die Unternehmen: „Kurze Wege für Materialien und Märkte sind ein wichtiger Faktor für einen Standort“, so Deimann. Mit dem Spatenstich ist für ihn aus der Idee eine Verbindlichkeit geworden. „Das ist wichtig für eine Stadt“, so Deimann weiter und nutze gleich die Gelegenheit, die noch verfügbaren Quadratmeter zu bewerben. Der Quadratmeter ist für 90 Euro erhältlich, Interessierte können sich bei der Wirtschaftsförderung bei Matthias Panick melden. 

Die Arbeiten an der Uentroper Straße sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen sein. Die vollständige Erschließung des Gewerbegebiets ist für Sommer 2026 geplant. 
 

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