Kreis Coesfeld

ADFC-Radreiseanalyse: Münsterland weiterhin unter den Top 10

Greven – Das Münsterland gehört erneut zu den zehn meistbefahrenen Radregionen Deutschlands. Das hat jetzt eine die ADFC-Radreiseanalyse 2025 ergeben, die im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin vorgestellt wurde. Das Münsterland landete auf Rang neun – und ist die einzige Region in Nordrhein-Westfalen, die zu diesem Kreis der führenden Ziele für Radreisen zählt.

Der EmsRadweg durchquert das Münsterland und zählt zu den meistbefahrenen Radfernwegen Deutschlands. Foto: Münsterland e.V./Simon Says Media

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Die Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gilt als wichtigstes Stimmungsbarometer für den deutschen Radtourismus. Michael Kösters, Bereichsleiter Tourismus beim Münsterland e.V., zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir halten uns in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld seit Jahren in den Top 10.“ Die kontinuierliche Platzierung sei ein starkes Signal für die nachhaltige Qualität der radtouristischen Angebote im Münsterland und das engagierte Zusammenwirken aller Akteurinnen und Akteure in der Region. 2024 hatte das Münsterland bei der ADFC-Radreiseanalyse den achten Platz belegt. 

EmsRadweg im Fokus

Auch der EmsRadweg bestätigt seine starke Position im deutschlandweiten Vergleich: Mit Platz neun zählt er wieder zu den meistbefahrenen Radfernwegen. Zwar bedeutet dies ebenfalls eine leichte Verschiebung um einen Rang im Vergleich zum Vorjahr, dennoch bleibt der EmsRadweg der einzige Radfernweg aus NRW in den Top 10. Der EmsRadweg, der das Münsterland durchquert, profitiert maßgeblich vom gemeinsamen Engagement regionaler Partner. Der Münsterland e.V. sowie die Kreise Steinfurt und Warendorf unterstützen den Radfernweg aktiv durch ihre Beteiligung an der Interessengemeinschaft EmsRadweg und tragen damit zur kontinuierlichen Entwicklung und Vermarktung bei.

„Die Ergebnisse zeigen: Das Münsterland steht für verlässliche Qualität, hervorragend ausgebaute Infrastruktur, attraktive Routenführung und radtouristische Gastfreundschaft“, sagt Kösters. „Damit bleibt die Region ein Leuchtturm für genussvolles Radreisen in Deutschland.“

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