Es geht hoch hinaus

 

Normalerweise kommen die Brinckmann Arbeitsbühnen dann zum Einsatz, wenn Fassadenanstriche, Elektroarbeiten oder ein Hallenbau anstehen. Bei einem der jüngsten Aufträge für einen Freizeitpark ging es aber buchstäblich höher hinaus: Für die Wartung einer Achterbahn lieferte das Unternehmen aus Bocholt eine Teleskoparbeitsbühne – 43 Meter hoch. 

„Das war schon ein sehr außergewöhnlicher Auftrag, den wir nicht alle Tage abwickeln. Für die Kontrolle der Achterbahn mussten die Freizeitpark-Mitarbeiter den höchsten Punkt erreichen. Das war mit der Teleskoparbeitsbühne, die bis 43 Meter Höhe reicht, kein Problem“, erklärt Geschäftsführer Nils Terstegge, der auch für die Wartungsarbeiten an den nächsten Fahrgeschäften des Freizeitparks schon Anfragen für Arbeitsbühnen vorliegen hat.


Um die passende Arbeitsbühne für die verschiedenen Aufträge flexibel bereitzustellen, arbeitet Brinckmann Arbeitsbühnen mit Partnern aus dem Partnerlift-Verbund zusammen. „Dazu gehören mehr als 100 Unternehmen aus der DACH-Region, die Arbeitsbühnen vermieten. So können wir für jeden Kunden zeit- und ortsnah das passende Gerät bereitstellen. Das ist wichtig, da das Geschäft sehr schnelllebig ist und die meisten Aufträge kurzfristig mit maximal ein bis zwei Tagen Vorlaufzeit gestellt werden“, erklärt Terstegge. Dank der Mitgliedschaft im Partnerlift-Verbund ist das Unternehmen heute bundesweit und in den Nachbarländern wie der Schweiz, Österreich, Belgien, den Niederlanden und Frankreich unterwegs. Brinckmann Arbeitsbühnen hat über den Verbund Zugriff auf mehrere Tausend Arbeitsbühnen und Baumaschinen der Partnerunternehmen. Die Unternehmen werden alle drei Jahre auf ihre Qualität geprüft – das ist Voraussetzung für eine Aufnahme in den Partnerlift-Verbund. „Dadurch können wir unseren Kunden die entsprechende Sicherheit der Geräte garantieren. Schließlich ist die Vermietung von Arbeitsbühnen, mit denen in luftiger Höhe gearbeitet wird, immer auch Vertrauenssache“, betont Terstegge.


Am Standort in Bocholt verfügt Brinckmann Arbeitsbühnen über rund 30 eigene Geräte. Diese kommen im Umkreis von rund 120 Kilometern zum Einsatz – hauptsächlich bei Gewerbekunden. „Wir investieren jedes Jahr in neue Geräte, um unseren Maschinenpark weiter auszubauen und aktuell zu halten“, erklärt der Geschäftsführer, der das Unternehmen vor drei Jahren gegründet hat. Terstegge war bereits vor seiner Selbstständigkeit bei einem Arbeitsbühnenvermieter tätig. „Als sich die Chance ergeben hat, einen eigenen Betrieb zu gründen und dabei familiäre Unterstützung zu bekommen, habe ich einen Neuanfang gewagt. Das war rückblickend der richtige Schritt, denn ich kenne den Markt und so konnte sich der Betrieb schnell etablieren“, blickt Terstegge, der im vergangenen Jahr den zweiten Mitarbeiter eingestellt hat, zurück.


Als zweites Standbein hat der Unternehmer ein zertifiziertes Schulungszentrum für Arbeitsbühnen und Gabelstapler am Standort in Bocholt aufgebaut. „Wir verschaffen unseren Kunden mit diesem Schulungsangebot einen erheblichen Mehrwert, da sie die vorgeschriebene Arbeitssicherheitsunterweisung für Arbeitsbühnen nicht nur ohnehin verpflichtend belegen müssen, sondern sie damit selbst auch zur Sicherheit ihrer Mitarbeiter in Gefahrensituationen beitragen. Außerdem sind die Schulungen ein Türöffner für neue Aufträge, da Kunden, die diese Nachweise erbringen müssen, logischerweise regelmäßig einen Bedarf an Arbeitsbühnen haben“, freut sich Terstegge.

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