Greven wird digital

Digitalisierung

Die Digitalisierung in Greven geht voran. Grundlage dafür ist der Breitbandausbau, den die Wirtschaftsförderung in Kooperation mit der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt vorantreibt.

 

Aktuell werden im Außenbereich von Greven 1.650 Adressen sowie 22 Unternehmen ans Glasfasernetz angeschlossen. Auch sieben Grevener Schulen sowie ein Standort der Feuerwehr erhalten Anschluss an das schnelle Netz. Der Ausbau wird mit mehr als 21 Millionen Euro von Bund und Land gefördert. Außerdem sollen bis Ende 2023 noch unterversorgte Gewerbegebiete einen Glasfaseranschluss bekommen. Die europaweite Ausschreibungsphase für das Projekt ist seit Februar abgeschlossen. „Wir hoffen, dass wir im Juli oder August mit der Auswertung fertig sind und dann eine Entscheidung treffen können“, erklärt Wirtschaftsförderer Stefan Deimann. Mit einem weiteren Förderprogramm sollen in Greven darüber hinaus graue Flecken erschlossen werden, die bei dem Ausbau der Außenbereiche nicht berücksichtigt werden konnten. Im Ortsteil Reckenfeld, der in vier Blöcke unterteilt ist, wurden zwei Blöcke ebenfalls an das Glasfasernetz angeschlossen. „Auch unsere Innenstadt ist bereits gut versorgt. Mit Abschluss der noch laufenden Projekte werden wir bis 2025 schon viel geschafft haben. Die Basis für die Digitalisierung in Greven ist damit gelegt“, betont Deimann. 
Auch die Wirtschaftsförderung selbst beschreitet neue digitale Wege: Zum Beispiel mit der ersten Grevener Online-Karrieremesse, an der 15 Unternehmen teilgenommen haben. Die Messe zu den Themen Ausbildung, Berufswechsel und dualem Studium wurde zusammen mit dem Wirtschaftsforum Greven und Christian Muell­mann vom Coworking-Space Teamwork organisiert. In einer Zoom-Session hatten die Betriebe fünf Minuten Zeit, um sich und ihr Unternehmen vorzustellen. Danach gab es Zeit für Fragen seitens der Besucher sowie die Kontaktdaten der Unternehmen für weitere Gespräche. Drei Mal fand die Veranstaltung statt, bis zu 40 Teilnehmer hatten sich eingewählt. „Der Vorteil bei diesem Format ist: Wer sich dort anmeldet, ist wirklich interessiert“, erläutert der Wirtschaftsförderer. Im September will das Planungsteam die digitale Karrieremesse deshalb noch einmal wiederholen.

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