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Wirtschaft trifft ... Watzke

Stadtlohn - Die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat viele Unternehmer auf die Probe gestellt. Die meisten hatten mit Produktionsrückgängen und Mitarbeiterentlassungen zu kämpfen, anderen blieb der Weg in die völlige Pleite nicht erspart. Einer, der sich in Sachen Krisenmanagement nur zu gut auskennt, ist Hans-Joachim Watzke. Der vorsitzende Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hatte den Traditionsverein 2005 aus seiner schwersten Krise geholt und heute, sechs Jahre später, zum Meisterteam gemacht. Wie sein Erfolgsgeheimnis aussieht, verrät er am 8. November 2011 am Flugplatz in Stadtlohn.

Zu Gast bei Wirtschaft trifft: Hans-Joachim Watzke
Foto: BVB

Zusammen mit der Sparkasse Westmünsterland holt Wirtschaft aktuell den schlagfertigen Unternehmer und Fußballkenner dann bei der dritten Auflage von „Wirtschaft trifft …“ für ein Podiumsgespräch in die Region. Klar ist den Organisatoren schon jetzt: Es wird einmal mehr unterhaltsam. Denn Watzke gilt als Mann der klaren Worte. Schon beim Lüdinghauser Wirtschaftsgespräch 2007 plauderte er nicht nur aus dem Fußballnähkästchen, sondern gab auch unternehmerische Tipps. Sein damaliger Ratschlag an Unternehmen in Schieflage: „Legen Sie alle Karten auf den Tisch. Das ist die einzige Chance, die ein gefährdetes Unternehmen hat.“ Generell sei es in Krisensituationen wichtig, die Chancen, die sich bieten, auch zu nutzen. Dabei kommt es für den 52-Jährigen nicht zuletzt auch auf Beharrlichkeit an.

Genau darauf hat er auch bei der Sanierung des BVB gesetzt. Nach stundenlangen Debatten und mehreren Verzögerungen stimmten die Anleger des Immobilienfonds Molsiris, Hauptanteilseigner und Besitzer des Dortmunder Westfalenstadions, buchstäblich in letzter Sekunde dem Sanierungskonzept des Fußball-Bundesligisten zu. Damit konnte der Traditionsverein seine Liquidität erhalten. Aber auch abseits von Borussia Dortmund hat sich Watzke einen Namen in der Wirtschaftswelt gemacht. So gründete der Diplom-Kaufmann 1990 zum Beispiel das mittelständische Unternehmen Watex, einen Hersteller von Feuerwehr- und Arbeitsschutzkleidung im Sauerland.

Beim Anpfiff für die dritte Auflage von „Wirtschaft trifft …“ dürfte es aber nicht nur wirtschaftlich, sondern auch mit Blick auf den Sport spannend werden. Denn Watzke ist selbstverständlich ein Fußballfachmann: „Ich definiere mich zu 51 Prozent als Fußballer und zu 49 Prozent als Unternehmer“, sagte er unlängst in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Schließlich spielte er selbst über 30 Jahre lang aktiv als Regisseur in seinem Heimatverein Rot-Weiß Erlinghausen. „Mit Watzke haben wir einen idealen Gast gewonnen, der nicht nur ein Fußballexperte, sondern auch ein ausgewiesener Wirtschaftsfachmann ist. Diese Kombination verspricht einen interessanten und sicher auch unterhaltsamen Abend“, betont Wirtschaft-aktuell-Redaktionsleiter Michael Terhörst.

Die Moderation der dritten Auflage von „Wirtschaft trifft …“ übernimmt der ehemalige Wirtschaft-aktuell-Redaktionsleiter Christoph Almering. Der gelernte Redakteur ist Wirtschaftsförderer sowie Pressesprecher der Stadt Ahaus und auch weiterhin als freischaffender Journalist tätig. In den vergangenen Jahren hat sich Almering in der Region einen hervorragenden Ruf als Moderator gemacht. Er ist selbst ehemaliger Fußballer und gilt darüber hinaus als ausgewiesener Wirtschafts- und Politikfachmann.

Wie bei den vorherigen „Wirtschaft trifft“-Veranstaltungen bekommen die Gäste am 8. November wieder genügend Möglichkeiten, sich vor und nach der Gesprächsrunde beim Sektempfang oder beim Essen auszutauschen.

 

Von Anja Wittenberg Mittwoch, 28. September 2011
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