Mon Sep 24 14:17:27 CEST 2018

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Die Märkte sind außer Kontrolle

Fußball-Wettskandal. Und alle sind geschockt. Dabei ist nur geschehen, was immer geschieht, wenn der Staat Wirtschaftsbereiche für sich monopolisiert: Es bildet sich ein eigener Markt im Untergrund, der zunehmend unkontrolliert agiert. Und die mangelnde Kontrolle ist unser eigentliches Problem.

Nicht nur bei Sportwetten, sondern im gesamten Wett- und Glücksspielmarkt. All die Schelte ist an der deutschen Politik abgeperlt, als sie vor einigen Jahren private Wettanbieter vom Markt verbannte und das Monopol auf Sportwetten an sich riss (Oddset). Und alles unter dem Deckmantel der scheinheiligen Spielsuchtbekämpfung. Denn das Bundesverfassungsgericht wies den deutschen Staat schnell in die Schranken, als es das Staatsmonopol für grundgesetzwidrig erklärte und feststellte: „Ein staatliches Monopol (…) ist mit dem Grundrecht der Berufsfreiheit (…) nur vereinbar, wenn es konsequent am Ziel der Bekämpfung von Suchtgefahren ausgerichtet ist.“ Was also macht der Staat? Er bietet weiterhin munter Oddset an, um Milliarden mit dem Wettgeschäft zu verdienen. Kleingedruckt ergänzt er, dass das Wetten gefährlich ist. Und fertig ist die verfassungsgerichtlich verordnete staatliche Spielsuchtbekämpfung.  Dass das nie und nimmer funktionieren konnte, war jedem klar. Die Spielsucht steigt weiter  an. Im legalen „Casino Staat“ (Spielhallen, Lotto, Spielbanken, Oddset) oder „im Dunkeln“. Dabei hat Deutschland das legale Angebot kurzerhand stark verknappt, damit für eine steigende Nachfrage am Markt gesorgt, sodass die Spieler immer öfter ausweichen – ins Internet, in Hinterzimmer, zu illegalen Anbietern. Mit einer frappierenden Realitätsferne läuft Deutschland einer nicht aufzuhaltenden Entwicklung hinterher: Die Menschen wollen spielen und wetten, genauso wie sie rauchen und Alkohol trinken wollen. Das mag jeder moralisch und ethisch bewerten, wie er möchte. Es ist aber grotesk, zu glauben, dass ein Monopol Spielsucht verhindert. Eine Liberalisierung würde auch künftig nicht jeden Wettskandal verhindern. Aber zumindest hätte die Justiz mehr Kontrolle über die dann zumeist legalen Märkte.

Von Christoph Almering, Redaktionsleitung Mittwoch, 13. Januar 2010
Drucken Versenden Kommentar an Autor Permalink Merken