
Rückblick:
Die vergangene Börsen-Woche war stark von den Entwicklungen des US-Arbeitsmarktes geprägt. Die hohen Erwartungen, die nach dem positiven ADP-Arbeitsmarktbericht zur Wochenmitte aufkamen, bestätigten sich aber in den offiziellen Daten der US-Regierung am Ende der Woche nicht. Zwar sank die Arbeitslosenquote von 9,8 auf 9,4 Prozent und die Wirtschaft in den USA hat 103.000 neue Stellen geschaffen, dennoch blieb sie damit aber hinter den Prognosen zurück.
Ausblick:
Nachdem in den vergangenen Wochen vor allem Wirtschaftsdaten im Fokus der Börsianer standen, wird sich der Blick nun wieder auf die anstehende Berichtssaison für das vierte Quartal 2010 richten. Den Anfang macht dabei wie immer der Alcoa-Konzern als erstes Dow-Jones-Unternehmen. Die Zahlen des Aluminiumriesen sind in der Regel ein wichtiger Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Das Unternehmen hat Kunden in vielen Industriesektoren und so lassen sich aus den Alcoa-Ergebnissen gute Rückschlüsse auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung schließen. Schon jetzt ist klar, das Alcoa einen Gewinnanstieg vermelden wird, Schätzungen gehen von 16 bis 30 Cent je Aktie aus. Die Analysten lassen also einen erheblichen Spielraum.
Neben Alcoa werden in dieser Woche unter anderem auch Intel und JP Morgan Chase ihre Ergebnisse präsentieren. In der Summe gehen Experten davon aus, dass die Berichtssaison erneut positiv verlaufen wird. Die Krise scheint überwunden zu sein, aber mit den verbesserten Zahlen steigen auch die Erwartungen der Anleger. Dennoch der Trend ist eindeutig, die Richtung ist klar: Es geht weiter bergauf.
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