September 2, 2014

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Rückläufige Unternehmensgewinne drücken weiter auf den Aktienmarkt

Die Börse in der 28. und 29. Kalenderwoche

Stadtlohn - Wöchentlich im Wechsel beobachten Experten der National-Bank, der VR Bank Westmünsterland, der PSD Bank sowie der Sparkasse Westmünsterland die Börse für die Wirtschaft-aktuell-online-Leser. Diesmal nimmt Ekkehard Link, Leiter der Abteilung Handel der National-Bank, das Börsengeschehen unter die Lupe.

Rückblick Aktienmarkt
Während der vergangenen Wochen festigte sich die Seitwärtsbewegung, in die die Weltaktienindices seit Mai des Jahres eingetreten waren. Bis in die jüngste Gegenwart hinein erweisen sich jedoch Tagesschwankungen von zwei bis vier Prozent eher als die Norm denn als Aufsehen erregende Ausnahme. Vermutlich spiegelt sich in dieser Entwicklung die enorme Unsicherheit der Marktteilnehmer in der Beurteilung der künftigen wirtschaftlichen Entwicklung: „Wurde der Höhepunkt der Finanzmarktkrise bereits durchlaufen?“, „Gelingt die Stabilisierung der Finanzbranche?“, „Läuft die gegenwärtige Weltrezession demnächst aus?“, usw.

Ausblick Aktienmarkt

Die systemische Gefahr eines flächendeckenden Zusammenbruchs wesentlicher Finanzmarktteilnehmer scheint einstweilen gebannt. Nachlassender privater Konsum, ein kräftiges Schrumpfen der privatwirtschaftlich getätigten Investitionen und ein deutlicher Rückgang des Welthandels treffen jedoch in äußerst unvorteilhafter Weise aufeinander und sorgen dafür, dass die Weltwirtschaft die schwerste Rezession seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erleben. So nimmt es nicht Wunder, dass die Projektionen der künftigen Konjunkturentwicklung für das laufende Jahr verringert werden. Die Auswirkungen der gegenwärtigen und künftigen Staatsverschuldung zur Finanzierung bereits beschlossener Konjunkturprogramme werden mittel- und langfristig ebenso sehr als wachstumsdämpfend eingestuft wie die (vor allem in den angelsächsischen Ländern zu beobachtende) Neigung zur Erhöhung der privaten Sparquote. Einer kräftigen Belebung des weltwirtschaftlichen Wachstums während des Folgejahres 2010 werden nur verhaltene Aussichten eingeräumt.

Der Ausblick für die Unternehmensgewinne während des kommenden Jahres entwickelt sich weiterhin rückläufig. Positiv fällt in diesem Zusammenhang nur auf, dass das Tempo der laufenden Abwärtsrevision während des vergangenen Quartals fühlbar nachgelassen hat. Dennoch entfällt mit dieser Entwicklung weiterhin einer der wichtigsten Treiber für mittelfristig steigende Aktienkurse: Ohne (idealerweise sich sogar beschleunigende) Gewinnwachstumsraten besteht auch im Umfeld anhaltend niedriger Kapitalmarktzinsen kein überzeugender Grund für eine Höherbewertung von Aktien. Blickt man auf die vergangenen sechs Monate zurück, so muss man zudem feststellen, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des EuroSTOXX50-Index, basierend auf den Gewinnschätzungen des kommenden Jahres, zu Jahresbeginn nur noch 7,8 betrug. Aktien waren somit im historischen Vergleich noch vor ihrem letzten Kursrutsch während der Monate Januar und Februar 2009 bereits analytisch billig. Seither hat sich jedoch das KGV bis zur Jahresmitte 2009 wieder bis auf 11,2 (und somit um über 43 Prozent während weniger Monate) erhöht. Bei wie beschrieben gleichzeitig weiter rückläufigen Gewinnschätzungen lässt sich nur schwer begründen, warum sich die Marktbewertung künftig nochmals deutlich erhöhen sollte.

Fazit: Mit Blick auf die kommenden sechs bis zwölf Monate beurteilen wir das Kurspotential der bekannten Aktienindices weiterhin zurückhaltend. Den EURO STOXX 50 Aktienindex (derzeit: ca. 2.345 Punkte) sehen wir nach wie vor innerhalb einer Spanne von ca. 1.750 bis 2.800 Punkten schwanken. Die Spanne für den DAX Index (derzeit: ca. 4.722 Punkte) beträgt ca. 3.600 bis 5.200 Punkte. Der S&P 500 Index (derzeit: ca. 896 Punkte) sollte sich zwischen ca. 640 und 1.000 Punkten bewegen.

Ekkehard D. Link, CFA
Ltr. Portfolio Management
National-Bank AG

Ekkehard Link, Leiter Abteilung Handel, National-Bank.

Der Börsenfachmann

"Mr. Dax" Ekkehard Link, Jahrgang 1962, absolvierte zunächst eine Banklehre bei der Bankgesellschaft Berlin sowie ein BWL-Studium an der Technischen Universität. Danach folgte eine dreijährige Ausbildung zum Finanzanalysten (CFA-Programm). Sieben Jahre lang war er Leiter der Abteilung Kapitalmärkte Research der National-Bank aus Essen, heute ist er Leiter Portfolio Management.

Fragen an den Experten? Schicken Sie einfach eine E-Mail an boerse@wirtschaft-aktuell.de

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Montag, 13. Juli 2009
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