Sun Dec 16 11:20:27 CET 2018

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Kein Netto-Terraingewinn zu erwarten

Die Börse in der 20. und 21. Kalenderwoche

Stadtlohn - Wöchentlich im Wechsel beobachten Experten der National-Bank, der VR Bank Westmünsterland, der PSD Bank sowie der Sparkasse Westmünsterland die Börse für die Wirtschaft-aktuell-online-Leser. Diesmal nimmt Ekkehard Link, Leiter der Abteilung Handel der National-Bank, das Börsengeschehen unter die Lupe.

Aktienmarkt - Rückblick:
Der Aufwärtstrend der internationalen Aktienmärkte beruhigte sich während der vergangenen Wochen etwas. Jeder Ansatz zu  einer Abwärtsreaktion wurde jedoch schon nach wenigen Tagen oder Prozentpunkten wieder zunichte gemacht. Zahlreiche Bank-, Finanz-, Immobilien- und Rohstofftitel zeigen sich weiterhin in fester Verfassung. Die in diesen Tagen zu Ende gehende Berichtssaison (1. Quartal 2009) bot ein schwaches Bild. Allerdings fielen zahlreiche Unternehmensberichte besser aus, als zuvor erwartet worden war.

Aktienmarkt - Ausblick:
Die jüngste Wachstumsschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr schrumpft und im Folgejahr 2010 stagniert. Die Entwicklung zahlreicher wirtschaftlicher Frühindikatoren (Einkaufsmanagerindices, Stimmungsindikatoren etc.) zeigt derzeit lediglich eine Abflachung des Abwärtstrends.

Positiv ist dagegen die ungebrochene Entschlossenheit der internationalen Notenbanken, zu vermerken und die Liquiditätsversorgung der Volkswirtschaften „um jeden Preis“ sicherzustellen. Zwar richten die Notenbankverantwortlichen ihre Aufmerksamkeit in zunehmendem Maße auf die Entwicklung der Teuerungsraten und (wichtiger noch) der Inflationserwartungen der Marktteilnehmer. Gleichwohl lassen die Zentralbanken keinen Zweifel daran, dass die „Krisenbekämpfung“ mit Notenbankmitteln unverändert Priorität genießt. Damit bleibt nicht zuletzt den Aktienmärkten eine wesentliche „Stütze“ erhalten, die neue, umfangreiche Kurseinbrüche unwahrscheinlich macht.

Die Abwärtsrevision der Schätzungen für die zukünftigen Unternehmensgewinne hat sich verlangsamt, aber ist von einer Aufwärtsumkehr weit entfernt. Das Risiko besteht fort, dass auf die derzeit stattfindende Rezession künftig nur ein anämischer Aufschwung folgt. Anders als während der auf das Jahr 2003 folgenden Jahre käme es dabei nicht zu einer starken Wachstumsbeschleunigung bei den Unternehmensgewinnen. Entsprechend begrenzt sehen wir folglich die mittelfristigen Aussichten für eine (kursspielraumeröffnende) Ausweitung der Kurs-Gewinn-Verhältnisse.
 
Fazit: Wir erwarten für die von uns betrachteten Aktienindices auch weiterhin keinen Netto-Terraingewinn während des laufenden Jahres. Unter Berücksichtigung vermuteten kurzfristigen Overshootings in beide Richtungen sollte der Euro Stoxx 50 Aktienindex (derzeit: ca. 2.461 Punkte) während der kommenden zwölf Monate innerhalb einer Spanne von ca. 1.750 bis 2.800 Punkten schwanken. Der DAX Index (derzeit: ca. 4.947 Punkte) dürfte sich zwischen ca. 3.600 und 5.200 Punkten bewegen. Der S&P 500 Index (derzeit: ca. 910 Punkte) dürfte zwischen ca. 640 und 1.000 Punkten schwanken.

Ekkehard D. Link, CFA
Ltr. Portfolio Management
National-Bank AG


Der aktuelle Blick auf die Kurse

Ekkehard Link, Leiter Abteilung Handel, National-Bank.

Der Börsenfachmann

"Mr. Dax" Ekkehard Link, Jahrgang 1962, absolvierte zunächst eine Banklehre bei der Bankgesellschaft Berlin sowie ein BWL-Studium an der Technischen Universität. Danach folgte eine dreijährige Ausbildung zum Finanzanalysten (CFA-Programm). Sieben Jahre lang war er Leiter der Abteilung Kapitalmärkte Research der National-Bank aus Essen, heute ist er Leiter Portfolio Management.

Fragen an den Experten? Schicken Sie einfach eine E-Mail an boerse@wirtschaft-aktuell.de

Rechtlicher Hinweis
Alle hier veröffentlichten Angaben dienen ausschließlich Ihrer Information und stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung dar. Trotz sorgfältiger Beschaffung und Bereitstellung wird keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der zum Abruf bereit gehaltenen und angezeigten Börsenindizes, Kurse, Preise, Nachrichten und sonstige Angaben übernommen.

Dienstag, 19. Mai 2009
Drucken Versenden Permalink Merken