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Nach dem Sturm kommen die Gewinne

Die Börse in der 39. und 40. Kalenderwoche

Stadtlohn - Wöchentlich im Wechsel beobachten Experten der National-Bank, der VR Bank Westmünsterland, der PSD Bank sowie der Sparkasse Westmünsterland die Börse für die Wirtschaft-aktuell-online-Leser. Diesmal nimmt Christoph Bender, Wertpapierspezialist bei der VR Bank Westmünsterland, das Börsengeschehen unter die Lupe.

Aktienmarkt - Rückblick:
Die Ankündigung der US-Regierung, dem Bankensektor des Landes alle „problembehafteten“ Hypothekenkredite aufzukaufen, Geldmarktfonds zu stützen und die Möglichkeit von Leerverkäufen am Aktienmarkt stark einzuschränken, hat zunächst für Erleichterung am Finanzmarkt gesorgt. Die Hochstimmung, mit der die weltweiten Börsen auf die Ankündigung des 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaketes für den Finanzsektor reagiert haben, verflog jedoch rasch. Die Aktienmärkte gaben den Großteil dieser Gewinne in der vergangenen Woche wieder ab. Die enorme Schwankungsbreite, die sog. Volatilität, erreichte in der vergangenen Woche den höchsten Stand seit über 5 Jahren und verharrt weiter auf hohem Niveau. Diese Schwankungsbreite zeigt, wie stark die Nervosität der Anleger ausgeprägt ist. Die Finanzmärkte fragen sich jetzt einerseits, ob das Rettungspaket tatsächlich das Vertrauen innerhalb des Bankensektors wiederherstellen kann. Andererseits sind die Auswirkungen auf die Realwirtschaft momentan nur sehr schwer abzuschätzen.

Aktienmarkt - Ausblick:
Aus unserer Sicht könnte es nach der Verabschiedung des „US-Rettungspaketes“ in den nächsten Tagen eventuell zu Kursgewinnen an den internationalen Aktienmärkten kommen. Ob danach allerdings eine nachhaltige Bodenbildung erfolgt, ist noch keineswegs gewiss, denn wir erwarten weltweit weiterhin ein rückläufiges Wirtschaftswachstum und zunehmende Revisionen der Gewinnschätzungen auf Unternehmensseite. Da auch die Wellen der Finanzkrise noch hoch schlagen, dürfte ein Ende der „Hurrikan-Saison“ am Aktienmarkt und nachhaltige Kursanstiege frühestens gegen Ende des vierten Quartals anstehen. Trotzdem ist - vor allem für den Großteil der deutschen, börsennotierten Unternehmen - festzuhalten, dass die Gewinnsituation insgesamt zufriedenstellend bleibt, weil die Sektoren außerhalb des Bankensektors vergleichsweise stabil laufen. Die fundamentale Bewertung der Unternehmen bleibt – selbst wenn man noch weitere Gewinnrevisionen unterstellt – im historischen Vergleich äußerst günstig. Für Anleger mit mittel- bis langfristigem Anlagehorizont, könnten sich – auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Einführung der Abgeltungsteuer – also durchaus interessante Einstiegsmöglichkeiten ergeben.

Der aktuelle Blick auf die Kurse

Christoph Bender, Wertpapierspezialist bei der VR Bank Westmünsterland.

Der Börsenfachmann

Christoph Bender ist Wertpapierspezialist bei der VR Bank Westmünsterland.

Fragen an den Experten? Schicken Sie einfach eine E-Mail an boerse@wirtschaft-aktuell.de


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Montag, 29. September 2008
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