Tue Dec 12 19:08:01 CET 2017

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Stimmung hellt sich nicht auf

Die Börse in der 40. und 41. Kalenderwoche

Stadtlohn - Wöchentlich im Wechsel beobachten Experten der National-Bank, der VR Bank Westmünsterland, der PSD Bank sowie der Sparkasse Westmünsterland die Börse für die Wirtschaft-aktuell-online-Leser. Diesmal nimmt Ekkehard Link, Leiter der Abteilung Handel der National-Bank, das Börsengeschehen unter die Lupe.

Aktienmarkt - Rückblick:
Am Montag vor Wochenfrist erfolgte die Reaktion der Finanzmärkte auf das unerwartete Scheitern der Verabschiedung des Plans zur Stützung und Entlastung der Finanzmärkte im US-Repräsentantenhaus. Auf breiter Front kam es auf dem amerikanischen Kontinent zu Kursrückgängen an den Aktienmärkten, die je nach Börsenplatz zwischen knapp neun und über zehn Prozent erreichten. In abgemilderter Form setzte sich dieses Geschehen an den asiatischen und europäischen Aktienmärkten im Wochenverlauf fort. Die doch noch gelungene Verabschiedung des Gesetzesvorhabens in beiden Häusern des US-Kongresses zum Ende der Woche vermochte daran nichts mehr zu ändern.

Aktienmarkt - Ausblick:
Leider wird es zunehmend gewiss, dass sich die Schätzungen für die nächstjährigen Unternehmensergebnisse als revisionsbedürftig erweisen werden. Noch immer zeigen die im EuroSTOXX50-Index zusammengefassten Gesellschaften ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis des Jahres 2009 von 8,9. Für den DAX-Index liegt diese Kennzahl bei 10,7. Würden die nächstjährigen Gewinnschätzungen während der kommenden Monate in etwa den Verlauf nehmen, der bislang für die diesjährigen Gewinnschätzungen des S&P500 Index zu beobachten war, so würden sich europäische wie deutsche Dividendentitel analytisch spürbar verteuern: Es würde sich ein jeweiliges Kurs-Gewinn-Verhältnis (2009) in Höhe von 13-15 einstellen. Damit wären europäische wie deutsche Aktien im historischen Vergleich noch immer moderat bewertet. Eine nach historischer Erfahrung stets gute „Versicherung“ gegen ausgedehnte Kursrückgänge in Form eines deutlichen Bewertungsabschlages wäre dagegen nicht gegeben. Die bisherigen markttechnischen Unterstützungsniveaus der Indices um 3.100 Punkte (EuroSTOXX50 Index) bzw. 6.000 Punkte (DAX Index) wurden im Zuge der jüngsten Entwicklung klar und unter deutlich zunehmendem Handelsvolumen unterschritten. Die kaum noch als (im negativen Sinne) steigerungsfähig erscheinende negative Stimmungslage der Marktteilnehmer hat sich nach unserer Beobachtung im Zuge der jüngsten Ereignisse keineswegs aufgehellt. Damit bleibt der Eintritt einer kurzfristig erfolgenden heftigen Aufwärtsreaktion der Aktienkurse weiterhin wahrscheinlich. Wir raten zum Abbau von Aktienpositionen in eine solche markttechnische Stärke hinein. Die nächstgelegenen markttechnischen Unterstützungsniveaus befinden sich beim EuroSTOXX50 Index in der Zone von 2.800 bis 3.000 Punkten, beim DAX-Index bei 5.300 bis 5.500 Punkten. Wir vermuten, dass mindestens das durch diese Marken definierte Kursrückschlagspozential mittelfristig ausgeschöpft werden wird.

Der aktuelle Blick auf die Kurse

Ekkehard Link, Leiter Abteilung Handel, National-Bank.

Der Börsenfachmann

"Mr. Dax" Ekkehard Link, Jahrgang 1962, absolvierte zunächst eine Banklehre bei der Bankgesellschaft Berlin sowie ein BWL-Studium an der Technischen Universität. Danach folgte eine dreijährige Ausbildung zum Finanzanalysten (CFA-Programm). Sieben Jahre lang war er Leiter der Abteilung Kapitalmärkte Research der National-Bank aus Essen, heute ist er Leiter Portfolio Management.

Fragen an den Experten? Schicken Sie einfach eine E-Mail an boerse@wirtschaft-aktuell.de

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Montag, 6. Oktober 2008
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