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Spahn besucht die Deula in Warendorf

Warendorf - Einen Überblick über die Arbeit der Deula in Warendorf hat sich jetzt der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Jens Spahn, verschafft. Beim Rundgang mit Deula-Geschäftsführer Björn Plaas, zeigte sich der Politiker überrascht: Fachbereiche wie Lagerlogistik, Berufskraftfahrer oder Schweißen habe er in einem Bildungszentrum für „grüne Berufe“ eigentlich nicht erwartet. Umso beeindruckender sei der Vermittlungserfolg, den die Deula bei Umschülern in diesen Berufen verzeichne. „Eine Vermittlungsquote von 78 Prozent ist schon eine Hausnummer“, betonte der Abgeordnete aus dem Kreis Borken.

Beim Rundgang (von links): Cornelia Köster, CDU Ortsunion Warendorf, MdB Reinhold Sendker, Daniel Hagemeier, CDU-Landtagskandidat, MdB Jens Spahn, Deula-Chef Björn Plaas, Thorsten Köster, CDU-Ortsunion Warendorf, Svenja Stoltmann, CDU-Ortsunion Warendorf, Rudolf Horstmann, stellvertretender Deula-Schulleiter
Foto: Atig

Vom Logistik-Ausbildungszentrum ging es im Rahmen des Rundgangs an den Unterrichtshallen für Landschaftsgärtner vorbei in Richtung des Fachzentrums für Land- und Baumaschinentechnik. „Die Landwirtschaft muss immer effizienter werden, und sie ist schon deshalb ein aufwendiger Ausbildungsberuf mit immer neuen Herausforderungen“, erklärte der Deula-Geschäftsführer mit Blick auf die Ausstattung der Bildungseinrichtung. „Die Land- und Baumaschinentechnik, die wir hier vom Azubi bis zum Meister unterrichten, ist einer der komplexesten Ausbildungsberufe überhaupt, mit Aufstiegschancen von der Hauptschule bis zum Diplomstudiengang. Dafür müssen wir eine entsprechende Infrastruktur vorhalten“, stellte Plaas klar. Die Unternehmen der Agrartechnik seien sehr daran interessiert, dass junge Menschen bei der Deula immer an der neuesten Technik unterrichtet würden. „Dafür stellen sie uns ihre Technik dankenswerter Weise zur Verfügung“, so Plaas weiter.

Verstärkt wurde der Eindruck, den das Warendorfer Bildungszentrum auf Spahn machte, noch durch den CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker, der ebenfalls an dem Rundgang teilnahm und der die Entwicklung der der Deula schon seit Jahren verfolge, wie er sagte: „Die Landtechnik ist eine der innovationsstärksten Branchen Deutschlands, und dem wird hier in Warendorf Rechnung getragen. Wenn wir uns das in Berlin nicht ausreichend bewusstmachen, machen wir einen Riesenfehler.“

Bei dem Rundgang traf Spahn auch auf die Klasse „Welcome to WiN – Work in Nature“, in der ausschließlich Flüchtlinge unterrichtet werden. Es ist schon die zweite Gruppe von Menschen aus Nigeria, Afghanistan, Syrien und anderen Brennpunkten der Erde, die in einem elfmonatigen Kurs in der Deula sprachlich und praktisch für eine Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau qualifiziert werden. Wie erfolgversprechend das Modell ist, belegt die erste Auflage: Nach dem ausführlichen Praktikum, das die Geflüchteten in den vielen umliegenden Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus absolvierten, hatten 17 der insgesamt 20 Teilnehmer ein Angebot für eine Ausbildung oder Beschäftigung in der Tasche. Eine Überraschung erlebte Spahn im Austausch mit den aktuellen Teilnehmern, die mindestens schon seit über einem Jahr in Deutschland sind – einer sogar über drei Jahre. Auf die Frage, ob denn dann all ihre Asylanträge schon bearbeitet seien, erntete der Parlamentarier ungläubiges Kopfschütteln von den Flüchtlingen. Nur ein einziger Asylantrag sei schon bearbeitet. „Das dauert zu lange“, zeigte sich Spahn betroffen.

Donnerstag, 13. April 2017
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