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Projekt „Push.3D-Druck“ gestartet

Coesfeld – Von der Herstellung von Prototypen bis hin zu hochkomplexe Ersatzteilen: Die wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld will genau das jetzt mit dem Förderprogramm „Push.3D-Druck“ unterstützen. Im Zuge des Bundes-Förderprogramms „Innovationsforen Mittelstand“ hat die wfc gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern den Startschuss für das Projekt in Coesfeld gegeben.

Über den Start des Förderprogramms „Push.3D-Druck“ freuen sich (von links): Carsten Schröder (Vizepräsident für Forschungsmanagement und Transfer der FH Münster), Karl Schiewerling MdB, Dr. Jürgen Grüner (Geschäftsführer wfc), Professor Dr. Carsten Feldmann (Kompetenzzentrum Coesfeld - Institut für Geschäftsprozessmanagement), Sebastian Fernströning (wfc), Guido Brebaum (Wirtschaftsförderung Stadt Coesfeld) und Christian Holterhues (wfc). Foto: Anna Eckart (wfc)
Foto: Anna Eckart (wfc)

„3D-Druck bietet kleineren und mittleren Unternehmen viel Potenzial für neue Geschäftsmodelle, die dazu beitragen sollen, dass Chancen erkannt und Projekte auf den Weg gebracht werden“, erklärte Dr. Jürgen Grüner, Geschäftsführer der wfc.

Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Coesfeld – Institut für Geschäftsprozessmanagement, mit der Fachhochschule Münster und Train – Transfer in Steinfurt baut die wfc ihr Beratungsangebot für das Thema „3D-Druck“ und digitale Geschäftsprozesse aus. „Wir möchten unsere Firmen in der Region bei unternehmerischen Fragestellungen, aber vor allem bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle unterstützen“, so Grüner weiter. Das Thema 3D-Druck sei längst mehr als Zukunftsmusik, betonte er und fügte an: „Es ist besser, sich heute zu informieren, als morgen festzustellen, dass der eigene Markt verschwindet. Dahingehend wollen wir regionale Unternehmen unterstützen.“

„Denn der Markt boomt“, fügte Karl Schiewerling, Mitglied des Bundestages, hinzu. „Besonders für den Mittelstand bieten solche innovativen Projekte vielfältige Möglichkeiten.“ Damit springe die wfc sowie deren Kooperationspartner in Sachen Digitalisierung auf einen Zug mit hoher Nachfrage. „Insbesondere mit 3D-Druckverfahren können produzierende Unternehmen Kundenwünsche schneller berücksichtigen und so wichtige Wettbewerbsvorteile erzielen“, so der Abgeordnete. Das Projekt „Push 3D-Druck: Neue Produkt- und Servicekombinationen durch 3D-Druck“, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, erhält eine Förderung in Höhe von circa 100.000 Euro. Die Projektleitung bei der wfc hat Sebastian Fernströning, der an der FH Münster Wirtschaftsingenieurwesen studiert hat, übernommen. Gegen Ende der neunmonatigen Laufzeit des Programms „Innovationsforum Mittelstand“ soll eine zweitägige Veranstaltung alle Akteure zusammenbringen, die teilgenommen haben. Kein Schlusspunkt sei dann zu erwarten, sondern vielmehr ein Auftakt für neue Innovationspartnerschaften.

Dass der 3D-Druck als willkommene Alternative zu den klassischen Produktionsverfahren branchenübergreifend erstklassige Perspektiven liefern kann, davon ist auch Professor Dr. Carsten Feldmann, Vorstandsvorsitzender Kompetenzzentrum Coesfeld - Institut für Geschäftsprozessmanagement und Vorstand des Instituts für Prozessmanagement und Digitale Transformation, der Fachhochschule Münster, überzeugt. „Ob geringe Investitionen, günstige Herstellung von Prototypen, Einzelstücken und Kleinserien: Der Kunde hat viel mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten und kann selbst entscheiden, wann und wo beispielsweise ein bestimmtes Bauteil gedruckt wird oder kann selbst zum Hersteller werden, wenn er einen 3D-Drucker im Hause hat.“ Die Möglichkeiten seien vielfältig. Jetzt liegt es an den regionalen Unternehmen die Chancen für das Zukunftsthema 3D-Druck und digitale Geschäftsprozesse aufbauen.

Weitere Infos bei Christian Holterhues (wfc) unter Tel. 02594 / 782 40-26, E-Mail christian.holterhues@wfc-kreis-coesfeld.de

Montag, 16. Oktober 2017
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