Kreis Coesfeld auf der Expo Real präsentiert

München – Mit rund 40.000 Teilnehmern aus 77 Ländern und 1.800 Ausstellern zählte die Expo Real auch in diesem Jahr wieder zu den größten B2B-Fachmessen für Immobilien und Investitionen in Europa. Dort präsent waren auch der Kreis Coesfeld mit Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und die Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld (wfc) mit Geschäftsführer in München vertreten.

Im Gespräch über den Wirtschaftsstandort Münsterland und den Kreis Coesfeld auf der Expo Real (von links): wfc-Geschäftsführer Dr. Jürgen Grüner, Staatssekretär Christoph Dammermann vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr.
Foto: wfc

„Der Kreis Coesfeld ist eine dynamische Wirtschaftsregion mit hoher Lebensqualität und ein interessanter Investitionsstandort für Unternehmen und Institutionen“, betonte Schulze Pellengahr und ergänzte: „Wir wollen den potenziellen Investoren auf der Expo Real zeigen, wie vielseitig ihre Möglichkeiten bei einer Ansiedlung im Kreis Coesfeld sind, auf welche Infrastrukturen sie zurückgreifen können und welche interessan-ten Geschäftspartner schon längst da sind.“ Gemeinsam mit dem ganzen Münsterland präsentierte sich der Kreis Coesfeld auf einem Gemeinschaftsstand auf der Expo Real.

Doch nicht nur als Top-Wirtschaftsstandort zeigt sich der Kreis Coesfeld auf der Expo Real: Auch das Breitbandangebot kann sich im Wettbewerb der Regionen aus aller Welt sehen lassen. Im Hinblick auf den Ausbau der Breitbandinfrastruktur habe der Kreis im vergangenen Jahr stark aufgeholt und liegt jetzt im deutschlandweiten Vergleich der Landkreise ganz weit vorne, betont wfc-Geschäftsführer Grüner. „Nicht nur das von der Bundesregierung vorgegebene 50 Mbit-Ziel haben wir im Kreis Coesfeld längst erreicht, sondern wir haben bereits für über 40 Prozent aller Anschlüsse den unmittelbaren Zugang zu zukunftssicheren Glasfasernetzen ermöglicht. Zum Vergleich: Deutschlandweit sind das nur sieben Prozent.“ Zudem finde derzeit ein massiver Ausbau der Glasfaserprojekte im Außenbereich statt. Von den rund 8.000 Haushalten im Außenbereich sind inzwischen ein Drittel mit Glasfasernetzen erschlossen oder in der Erschließung. „Viele Firmen haben sich mit ihren guten Entscheidungen, Innovationen und Expansionen aus unserer Region einen starken Standort gemacht. Wir liefern die zukunftssichere Breitbandversorgung, damit sie in Zeiten steigenden Wettbewerbsdrucks den Erfolgskurs halten können“, so Grüner.

Dienstag, 17. Oktober 2017