Land Niedersachsen fördert Niels-Stensen-Kliniken

Bramsche/Osnabrück – Die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche und das Marienhospital Osnabrück (MHO), das in Trägerschaft der Niels-Stensen-Kliniken agiert, erhalten Unterstützung vom Land Niedersachsen für ihre notwendigen Bauprojekte. Gesundheitsministerin Cornelia Rundt übergab jetzt bei einem Besuch der Einrichtungen die Fördermittelbescheide über insgesamt 30,2 Millionen Euro.

Freude in den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, wo Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (Vierte von links) den Fördermittelbescheid für die Baumaßnahme persönlich überbrachte.
Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken

In den Niels-Stensen-Kliniken Bramsche wird das Gebäude von außen und innen saniert sowie umgebaut. Es sollen eine neue Station für die Psychiatrie sowie eine Station für die Innere Medizin einschließlich einer neuen Intensivstation entstehen. Der Eingangsbereich wird zur Rathausseite verlegt. Dort wird auch eine neue Kapelle entstehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro. 15,5 Millionen davon trägt das Land.
 
„Nach vielen Jahren des Wartens können die Bauarbeiten 2018 endlich losgehen“, freut sich Geschäftsführer Werner Lullmann. Nach Möglichkeit soll bereits im Winter mit dem Bau gestartet werden. Eine der ersten Maßnahmen sei der Umbau des bisherigen OP.
 
Ministerin Rundt betonte, dass in Bramsche sei ein gutes Konzept für die Baumaßnahmen auf den Weg gebracht wordensei. Bürgermeister Heiner Pahlmann erinnerte an das große Engagement für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Krankenhauses. Der Krankenhausstandort Bramsche sei sehr wichtig.

Auch im Marienhospital Osnabrück gab es beim Besuch von Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (links) strahlende Gesichter. Dort kann im kommenden Jahr mit Umbau und Erweiterung der Geburtshilfe begonnen werden.
Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken

Auch im Marienhospital Osnabrück sollen die Bauarbeiten dank der Förderung nun starten. Dort sollen im kommenden Jahr Umbau und Erweiterung der Geburtshilfe erfolgen. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe wird dann zu einer räumlichen Einheit auf zwei Ebenen. Es entstehen ein neuer Kreißsaal sowie ein OP für Kaiserschnitte. Dafür wird das Haus K auf Ebene fünf aufgestockt. Für die Maßnahmen sind 16,6 Millionen Euro angesetzt, von denen das Land 14,7 Millionen Euro übernimmt. Die Geburtshilfe ist laut Geschäftsführer Lullmann dann künftig für bis zu 2.500 Geburten jährlich bestens aufgestellt. Zurzeit kommen im MHO rund 1.800 Neugeborene zur Welt.

Montag, 23. Oktober 2017