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Teilzeitausbildung: ein Gewinn für beide Seiten

Münster – Mit der Ausbildungszeit im Betrieb, der Berufsschule und dem Lernen des Unterrichtsstoffs haben Auszubildende in der Regel schon einen ausgefüllten Tag. Auf Katharina Möwes wartet danach nicht die Couch, sondern ihr zweijähriger Sohn. Damit sie Beruf und Familie gut unter einen Hut bekommt, absolviert sie ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen bei der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster in Teilzeit. Ein Modell, das für beide Seiten ein Gewinn ist.

Joachim Fahnemann (links) und Frank Benölken von der Agentur für Arbeit mit Katharina Möwes, die ihre Ausbildung zur Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen in Teilzeit absolviert.
Foto: Arbeitsagentur Ahlen-Münster

Anfang September begann das neue Ausbildungsjahr in der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster. Katharina Möwes ist eine der neuen Nachwuchskräfte. Sie erlernt ihren Beruf in Teilzeit. Dass das keine halbe Sache ist, darüber sind sich Joachim Fahnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, und Frank Benölken, Geschäftsführer des Internen Service bei der Agentur für Arbeit, einig. „Bei der Auswahl unserer Auszubildenden sind ihre Kompetenzen ausschlaggebend. Dazu gehören beispielsweise auch Organisationstalent und Kommunikationsstärke. Fähigkeiten, die Frau Möwes während ihrer Familienphase und vorheriger Berufstätigkeit bewiesen hat“, erläutert Fahnemann. Aus seiner Sicht sind die Erfahrungen, die Möwes mitbringt, ein Gewinn für die Arbeitsagentur. „Beispielsweise in den Gesprächen mit unseren Kunden oder bei der Abwicklung von Verwaltungsaufgaben sind diese Vorkenntnisse ein Vorteil“, betont er.

Die 31-Jährige kam auf Umwegen zur Agentur für Arbeit. Ein zunächst begonnenes Studium der Erziehungswissenschaften musste sie mit der Geburt ihres Sohnes aufgeben. „Danach habe ich erst einmal gearbeitet, um den Lebensunterhalt zu bestreiten“, berichtet die junge Frau und betont: „Mein Ziel war jedoch, auf jeden Fall eine qualifizierte Ausbildung zu machen, um eine gute Grundlage für mein Berufsleben zu haben“. Dass sie in Teilen an die Inhalte ihres Studiums anknüpfen könne, sei ein Kriterium bei der Entscheidung für den Ausbildungsberuf gewesen: „Ich wollte immer einen Beruf ausüben, in dem ich mit Menschen zu tun habe“, so die frischgebackene Auszubildende. Wichtig sei für sie natürlich auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Ich absolviere meine Ausbildung im Rahmen einer 30-Stunden-Tätigkeit. Mein Arbeitgeber nimmt viel Rücksicht auf meine Betreuungssituation. Darüber hinaus stehen mir nach der Ausbildung viele Entwicklungsmöglichkeiten offen. Das ist wirklich toll“, sagt Möwes.

„Als Arbeitgeber legen wir großen Wert auf die vielfältige Zusammensetzung unserer Mitarbeiter. Die Beschäftigung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, die Gleichstellung von Männern und Frauen, sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind für uns in diesem Zusammenhang sehr wichtig“, unterstreicht Benölken. Die Ausbildung in Teilzeit sei ein Baustein dazu. Dass für den jeweiligen Einzelfall individuelle organisatorische Absprachen nötig sind, räumt Agenturchef Fahnemann ein. Er macht aber zugleich deutlich: „Wenn Unternehmen engagierte, motivierte und gut qualifizierte Mitarbeiter möchten, ist dieser Einsatz wichtig und unerlässlich“. Ganz besonders vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden demografischen Wandels und drohenden Fachkräftemangels seien Betriebe gefordert, kreative Lösungen zur Personalrekrutierung und -bindung zu entwickeln und umzusetzen. „Das gilt auch für uns als Agentur für Arbeit“, so Fahnemann.

Dienstag, 17. Oktober 2017
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