„Großer Preis des Mittelstandes 2017“ geht an Unternehmen aus dem Kreis Borken

Pietsch und Terhalle: Gleich zwei Ahauser Unternehmen erhalten Auszeichnungen im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes 2017“. Insgesamt wurden 4.923 kleine und mittlere Unternehmen sowie Banken und Kommunen für den Wettbewerb von mehr als 1.400 Institutionen nominiert.

Große Freude bei den Verantwortlichen von Pietsch: Das Unternehmen hat in Düsseldorf die Trophäe als Preisträger beim Großen Preis des Mittelstands entgegengenommen. (von links) Rendel Pietsch (Ehefrau des Inhabers), Dr. Kurt-Michael Pietsch (Inhaber der Unternehmensgruppe), Matthias Klane (Bereichsleiter Controlling), Johannes Kappelhoff (Leiter Marketing), Alexander Uphues (Bereichsleiter Einkauf), Ralf van Rickeln (Bereichsleitung Objektabteilung), Andre Peifer (Regionalvertriebsleitung Münster)
Foto: Oskar-Patzelt-Stiftung, Boris Löffert

Auch zwei Unternehmen aus dem Kreis Borken haben es in den Kreis der ausgezeichneten Unternehmen geschafft. Die Terhalle Holzbau GmbH konnte sich als einer von 20 „Finalisten“ durchsetzen. Die Firma wurde schon zum zweiten Mal für den Preis nominiert. Die Unternehmensgruppe Pietsch zählt zu den elf Unternehmen der Wettbewerbsregionen Rheinland-Pfalz/Saarland, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen/Bremen und Schleswig-Holstein/Hamburg, denen die „Preisträgerstatue“ überreicht wurden. Die Gruppe wurde erstmals 2011 für den Preis nominiert.

Pietsch konnte sich unter anderem durch sein außergewöhnliches Engagement im Bildungs- und im sozialen und kulturellen Bereich sowie durch besondere Kundennähe qualifizieren. Vielfältige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sind Teil des Mottos „Wachstum von innen heraus“. Möglichst viele der rund 140 Auszubildenden werden nach der erfolgreich absolvierten und abwechslungsreich gestalteten Ausbildung übernommen. Das Ausstellungskonzept der Unternehmensgruppe Pietsch ist ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal. Das Großhandelsunternehmen beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter in den Bereichen Sanitär, Heizung, Umwelt, Klima und Lüftung und hat etwa 70 Unternehmensstandorte in verschiedenen Bundesländern.


„Wir haben uns sehr gefreut, als wir erfahren haben, dass wir nominiert worden sind“, erklärt Ludger Wittland, Geschäftsführer bei Terhalle. „Wir sind mit einem großen Team zur Preisverleihung gefahren und haben uns überraschen lassen. Umso größer war die Freude, als wir erfahren haben, dass wir gewonnen haben.“ Nicht nur die Zahlen des Unternehmens sondern auch sein ehrenamtliches Engagement oder die Leistungen für Mitarbeiter spielten in die Wahl mit hinein. „Wir haben unsere Arbeit nicht immer nach außen getragen. Umso schöner ist der Preis als Bestätigung für unser Unternehmen. Es zeigt, dass wir eine sehr gute Entwicklung haben.“


Die Auszeichnung fand Mitte September im Maritim Hotel in Düsseldorf statt. Bereits zum 17. Mal wurde der Preis an ausgewählte Unternehmen verliehen. Durch die Nominierung eines Dritten haben sie es zuvor auf die Liste geschafft. Qualifizieren konnten sich die Unternehmen, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen: Sie sollten sich durch hervorragende Leistungen in den fünf Kategorien Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe vom Wettbewerb abheben.



 

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Donnerstag, 21. September 2017