February 23, 2020

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Kredithürde fällt auf „neuen historischen Tiefststand“

München – Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist auf einen „neuen historischen Tiefststand“ gefallen. Das erklärte jetzt das ifo Institut für Wirtschaftsforschung in München. Der bisherige niedrigste Wert vom Dezember 2013 ist demnach nochmals um 0,6 Prozentpunkte unterboten worden. Gegenwärtig berichten nur noch 18,6 Prozent der befragten Firmen von Restriktionen bei der Kreditvergabe von Banken.

„Die Finanzierungsbedingungen für deutsche Unternehmen sind weiterhin hervorragend“, betonte Hans-Werner Sinn, ifo-Präsident.

Im Verarbeitenden Gewerbe ist die Kredithürde deutlich auf 17,7 Prozent gefallen. Ein Rückgang wurde bei den Großfirmen (von 14,2 Prozent auf 13,8 Prozent) und den Unternehmen mittlerer Größe (von 18,6 Prozent auf 17,3 Prozent) verzeichnet. Bei den Kleinfirmen verblieb die Kredithürde bei 22,7 Prozent.

Auch im Handel ist die Kredithürde auf ein neues historisches Tief gesunken. Nur noch 17,2 Prozent der Handelsfirmen berichten von Problemen bei der Kreditvergabe.

Das Bauhauptgewerbe ist der einzige Sektor, in dem in diesem Monat die Kredithürde höher ausgefallen ist als im Vormonat. Nach 23,8 Prozent im Januar liegt sie nun bei 24,6 Prozent.

Freitag, 28. Februar 2014
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