
Vom positiven Betriebsergebnis der GAD in Höhe von rund 10,2 Millionen Euro sollen die rund 430 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsgebiet der GAD profitieren: Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung will die GAD ihren Mitgliedern für das Jahr 2011 eine Rückvergütung von zwei Prozent ausschütten. Das entspricht einem Betrag von rund neun Millionen Euro (inklusive Mehrwertsteuer). „In den vergangenen acht Jahren haben wir allein über die Rückvergütung insgesamt mit einem Betrag von mehr als 100 Millionen Euro zur Kostenentlastung bei den Volksbanken und Raiffeisenbanken beigetragen“, erklärte Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD.
Entscheidung über Zusammenschluss mit Fiducia verschoben
Abseits der Zahlen für 2011 stand auch der geplante Zusammenschluss der GAD mit der Fiducia IT AG aus Karlsruhe auf der Agenda der Generalversammlung. In den bisherigen Verhandlungen sei die Grundlage für eine einvernehmliche Lösung noch offener Punkte geschaffen worden, wie GAD-Vorstandsvorsitzender Lederer erklärte. „So konnten sich die Verhandlungspartner in zahlreichen wichtigen Fragen bereits einigen. Noch offene Themen wie zum Beispiel die Gestaltung des künftigen Satzungssitzes in Frankfurt müssen aktuell noch geklärt werden“, heißt es in der Pressemitteilung. Deshalb haben die GAD-Mitglieder in der Generalversammlung noch nicht – wie ursprünglich geplant – über den Zusammenschluss von GAD und Fiducia abgestimmt. Ein neuer Termin für eine außerordentlichen Haupt- und Generalversammlung für die Beschlussfassung stehe derzeit noch nicht fest.