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„Es ist eine Macher-Region“

Gescher - Über 400 verschiedene IT-Unternehmen gibt es in den Kreisen Borken und Coesfeld – und es gibt ein Problem, das alle eint: den Fachkräftemangel. „Daher müssen wir alles dafür tun, die Region als Arbeits- und Wohnort bekannter zu machen“, betonte Professor Dr. Andreas Pinkwart im Rahmen eines Pressegesprächs bei dem IT-Unternehmen shopmacher auf dem d.velop-Campus in Gescher. Der NRW-Wirtschaftsminister war der Einladung der Stadt Gescher und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) gefolgt, um sich in Gescher einen Eindruck von der digitalen Wirtschaft im Westmünsterland zu machen und mit Vertreter aus Unternehmen, Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.

NRW-Wirtschaftsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart war zu Gast in Gescher.
Foto: Wittenberg

Bei seinem Besuch zeigte sich Pinkwart von der Leistungsfähigkeit der IT-Branche in der Region beeindruckt: „Ich bin begeistert von den innovativen Konzepten, die die digitale Wirtschaft hier entwickelt und mit denen sie teilweise sogar international erfolgreich ist. Im Westmünsterland hat sich ein natürliches Cluster für die IT gebildet – es ist zu einer echten Macher-Region geworden“. Dem stimmte auch WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider zu: „Die IT-Unternehmen im Kreis Borken sind ein starkes Fundament für künftiges Wachstum. Diese geballte Kompetenz ist in Zeiten der Digitalisierung gar nicht hoch genug einzuschätzen.“

Durch das dynamische Wachstum der Unternehmen ergebe sich allerdings auch ein steigender Fachkräftebedarf, der oftmals nur schwer zu bedienen sei. „Das ist die Kehrseite des Erfolgs und kann zu einem Wachstumshemmnis für die Firmen werden“, räumte Pinkwart ein.
Darüber hinaus müsse man die Region aber auch als Wohnort hervorheben, wie Regierungspräsidentin Dorothee Feller betonte. „Das Westmünsterland ist eine Region mit hoher Lebensqualität in ihrer ländlich-urbanen Struktur“, erklärte sie.

In einem vertraulichen Austausch mit Unternehmensvertretern der digitalen Wirtschaft, aber auch mit Vertretern von Politik und Verwaltung, hat sich der Minister daher Gedanken darüber gemacht, wie die Vorteile des „Münsterland Valley“ noch besser nach außen dargestellt werden können – auch mithilfe der Landesregierung. „Dabei ging es um ganz verschiedene Themen, wie beispielsweise Förderprogramme für die digitale Wirtschaft oder eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur in der ländlichen Region – immerhin macht die Generation Z deutlich seltener einen Führerschein als die Vorgängergenerationen“, erklärte Pinkwart.

Von Anja Wittenberg Dienstag, 5. Februar 2019
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