
Unter dem Stichwort „Zukunftstrends im Münsterland“ beschäftigten sich die Jugendlichen während des eintägigen Workshops unter anderem mit den wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Region. „Darüber hinaus ging es auch um die Methodik. In Kleingruppen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, unterschiedliche Präsentationstechniken zu trainieren. Auch der Erwerb von Soft Skills war ein wichtiger Teil des Workshops“, erklärte Monika Leiking, Projektleiterin Regionales Entwicklungskonzept beim Münsterland e.V. So erklärten die Ostendorf-Mitarbeiter den Schüler zum Beispiel, wie sie sich gegenüber Vorgesetzten richtig benehmen und sicher auftreten.
Nach einer Unternehmensbesichtigung, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, die Mitarbeiter des Farbwerks zu interviewen. „Das Hauptaugenmerk der Jugendlichen lag dabei auf den unterschiedlichen Aufgabenbereichen innerhalb unserer Firma wie auch auf den Voraussetzungen, die sie dafür mitbringen müssen", erklärte Anita Mühlenkamp, Personalreferentin bei J.W. Ostendorf. Sie zog ein zufriedenes Fazit am Ende des Tages: „Das Projekt ‚Jugend denkt Münsterland’ ist eine geeignete Plattform, um junge Menschen sowohl mit unterschiedlichen Berufsfeldern als auch mit der Unternehmensstruktur des Münsterlandes vertraut zu machen.“
Zum Hintergrund:
Der Workshop „Jugend denkt Münsterland“ ist eine Initiative des Karriereservice und verfolgt das Ziel, jungen Menschen die Vorzüge der Region als attraktiven Arbeits- und Wohnort zu vermitteln. Langfristig wollen die Initiatoren auf diese Weise qualifizierte Fachkräfte gewinnen und an den Standort binden, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Münsterlandes nachhaltig zu sichern. 2012 organisiert der Münsterland e.V. sechs Schulworkshops.