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In die Glaskugel schauen

Coesfeld – Künstliche Intelligenz, Robotik, Industrie 4.0: Erneut hat die wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld die Digitalisierung in den Mittelpunkt einer Veranstaltung gestellt. 70 Teilnehmer kamen ins Pictorius-Berufskolleg in Coesfeld zur jüngsten Auflage der Reihe wfc-InnovationsImpuls, um zu erfahren, wie künstliche Intelligenz die Industrie 4.0 vorantreibt.

Beim wfc-InnovationsImpuls in Coesfeld haben sich rund 70 Teil-nehmer über „Künstliche Intelligenz“ und wie sie die Industrie 4.0 voran-treibt, informiert.
Foto: Anna Eckart (wfc)

„Studien kommen zu dem Ergebnis, dass sich deutschlandweit rund 85 Prozent des Mittelstands zu wenig mit dem Thema Digitalisierung beschäftigen“, erklärte wfc-Geschäftsführer Dr. Jürgen Grüner und fügte hinzu: „Viele Unternehmen sehen die Notwendigkeit nicht, weil es für sie aktuell gut läuft, aber Erfolg darf nicht blind machen.“

Dr. Carsten Cruse, Geschäftsführer der CLK GmbH, treibt seit mehr als 20 Jahren die Digitalisierung im produzierenden Gewerbe und in der Landwirtschaft voran. CLK kombiniert Bildverarbeitung und Robotik. Das in Altenberge ansässige Unternehmen ist Mitglied im Netzwerk „Robotik für KMU“ und ist bereits im Innovationswettbewerb „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet worden. Cruse erklärte, warum die Bildverarbeitung eine Basis für künstliche Intelligenz legt: „Sie ermöglicht, dass der Roboter viel flexibler eingesetzt werden kann.“ Als Beispiel führte der Physiker einen autonomen Schweißroboter an, der beispielsweise die Produktion von Kleinserien erheblich vereinfacht, weil er buchstäblich nach eigenem Ermessen vorgeht. „Die Kamera fährt das Bauteil ab, guckt sich alles an und führt den Roboter genau an den Bearbeitungsort – präziser als ein Handschweißer das auf Dauer kann“, erläuterte Cruse und fügte an: „Die Bauteile können beliebig stehen, das Einspannen entfällt, und meistens muss nur noch der Startknopf gedrückt werden, weil zuvor Regeln für den Roboter definiert worden sind.“ Generell gehe der Trend dahin, dass Roboter immer einfacher zu bedienen sind.

Dr. Simon Oberthür vom Software Innovation Campus der Universität Paderborn ging in seinem Vortrag „Machine Learning – Wie Unternehmen Daten nutzen und automatisch auswerten können“ der Frage auf den Grund, wie Unternehmen gesammelte Daten nutzen können. Er machte deutlich: Wer Daten systematisch erfasst, speichert und analysiert, kann oft mehr Prozesse optimieren als zunächst geplant. So habe etwa ein Sägewerk, das eigentlich nur ein Abrechnungsmodell entwickeln wollte, die „smarte“ Datenanalyse genutzt, um zugleich Rüstzeiten zu minimieren, Wartungskosten zu senken und einen höheren Durchsatz zu erzielen. Insbesondere hob Oberthür die Bedeutung der Disziplin „Predictive Maintenance“ hervor, die auf eine vorhersagende Wartung zielt. „Ich kann damit in die Glaskugel schauen, sehe beispielsweise anhand von Sensordaten, wann ein Teil zu brechen droht und kann es zuvor austauschen oder den nächsten Zeitpunkt für Wartungsarbeiten bestimmen“, erklärte er den hohen Nutzen des Verfahrens. Der Effekt: Ausfallzeiten können verkürzt, Kosten reduziert werden.

Für Unternehmen, die nicht über die Ressourcen der Großen verfügen, sich aber dennoch den Themen „Digitalisierung“ und „Industrie 4.0“ zuwenden möchten, riet wfc-Innovationsberater Christian Holterhues: „Es gibt Beratungsangebote und Förderprogramme. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir helfen Ihnen gerne, die Möglichkeiten zu sondieren.“

Für Rückfragen steht Christian Holterhues (wfc), Tel. 02594 / 782 40-26, E-Mail christian.holterhues@wfc-kreis-coesfeld.de zur Verfügung.

Donnerstag, 11. Mai 2017
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