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IHK-Außenwirtschaftsausschuss: Fuchs bleibt Vorsitzender

Greven – Dr. Christian Fuchs bleibt Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Während der Frühjahrssitzung bei egeplast international in Greven bestätigte der Ausschuss den Unternehmer in seinem Ehrenamt. Fuchs ist Beiratsvorsitzender der Jöst-Gruppe (Dülmen) und seit April 2013 an der Spitze des IHK-Außenwirtschaftsausschusses. Zu seinem Stellvertreter wählten die Unternehmen Ralph Weidling, Geschäftsführer bei Weicon in Münster.

Dr. Christian Fuchs und Ralph Weidling leiten den IHK-Außenwirtschaftsausschuss.
Foto: IHK

Im IHK-Außenwirtschaftsausschuss arbeiten über 40 international ausgerichtete Unternehmen aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region zusammen. Fuchs und Weidling wollen die Digitalisierung im Außenhandel vorantreiben. Die Möglichkeiten moderner Informations- und Kommunikationstechnik sollen noch stärker genutzt werden, etwa zur effizienten Gewinnung von Neukunden. „Da ist noch Luft nach oben“, betonte Fuchs.

Die Ausschussmitglieder bekräftigten ihre grundsätzliche Unterstützung für die geplante Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft. Sie halten ein wegweisendes Zwischenergebnis noch in 2016 allerdings für „sehr unwahrscheinlich“. Stattdessen erwarten sie einen Neustart der Verhandlungen mit geänderten Vorzeichen nach der Bundestagswahl in 2017.

Von einer großen Aufbruchsstimmung berichteten Unternehmen, die im Iran Geschäftskontakte aufbauen. Das Land gilt derzeit als einer der Hoffnungsträger im internationalen Geschäft. Investitionen scheiterten jedoch häufig noch an der Zurückhaltung der Finanzinstitute, so die Erfahrung der Unternehmer.

Während der Ausschusssitzung referierte außerdem Friedrich Schmidl, Direktor von „Invest in Austria“, über die Standortvorteile Österreichs. „Für Österreich sprechen das Fachkräfteangebot, die Innovationsförderung und die Brückenfunktion Richtung Südosteuropa“, betonte er. Dabei erklärte Schmidl, dass Österreich ähnlich wie Deutschland stark vom familiengeführten industriellen Mittelstand geprägt sei. Zu einer realistischen Lagebeurteilung gehöre aber auch, dass das Wachstum derzeit eher schwach ausfalle.

Freitag, 3. Juni 2016
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