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„Talsohle liegt hinter uns“

Münster - Über ein „ausgesprochen enttäuschendes“ Geschäftsjahr 2014 und eine erfreuliche erste Jahreshälfte 2015 berichtete gestern (14. Juli) der Vorstand der Westfalen Gruppe bei der Bilanzpressekonferenz des Energieunternehmens in Münster.

Dr. Carsten Wilken, Wolfgang Fritsch-Albert und Reiner Ropohl haben die Zahlen der Westfalen Gruppe für 2014 vorgestellt.
Foto: Terhörst
„Vor allem der rapide Verfall des Ölpreises und der milde Winter haben uns sehr zu schaffen gemacht. Zum Glück sieht es für 2015 wieder deutlich besser aus: In allen Bereichen liegen wir deutlich über den Vorjahreswerten und über Plan“, berichtete der Vorstandsvorsitzende, Wolfgang Fritsch-Albert. Die dazugehörigen Zahlen lieferte Finanzvorstand Dr. Carsten Wilken. Demnach lag der Konzernumsatz 2014 mit 1.775,5 Millionen Euro um 88,3 Millionen Euro unter dem Wert des Vorjahres (1.863,8 Millionen Euro). In der AG ging der Umsatz von 1.803,7 Millionen Euro um 93,4 Millionen Euro auf 1.710,3 Millionen Euro zurück. Dementsprechend stark sank auch das Ergebnis vor Steuer: Während der Konzern 2013 noch 26,8 Millionen Euro erwirtschaftet hatte, waren es 2014 nur noch 1,5 Millionen Euro. In der AG reduzierte sich das Ergebnis ähnlich stark von 25,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 5,3 Millionen Euro. „Nachdem der Ölpreis zwischenzeitlich um 60 Prozent gesunken war, mussten wir unsere Vorratsbestände deutlich abwerten. Das hatte große Auswirkungen auf das Ergebnis“, erläuterte Wilken einen der beiden Hauptgründe für die massiven Umsatz- und Ertragseinbußen. Zudem habe der zu warme Winter zwischenzeitlich dazu geführt, dass das Unternehmen in einem seiner wichtigsten Standbeine, der Energieversorgung, rote Zahlen hinnehmen musste. „Die konnten wir aber in der Summe durch unsere breite Ausrichtung mit vielen Standbeinen in der Energiewirtschaft ausgleichen“, betonte Fritsch-Albert, der sich mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr wieder deutlich optimistischer zeigte. Obwohl genaue Prognosen schwierig seien, geht er nicht von einem weiteren Preisverfall beim Rohöl aus. „Die Talsohle liegt hinter uns. Experten prognostizieren, dass sich der Preis bei 60 bis 65 Dollar pro Barrel Öl einpendeln wird. Das ist nicht unrealistisch – zumal der Iran als großer Lieferant auf absehbare Zeit wieder in den Markt zurückkehrt“, so Fritsch-Albert.
Wolfgang Fritsch-Albert betonte, dass er sich von der neuen Mehrheitsbeteiligung an der Medica Technik GmbH einiges verspricht.
Foto: Terhörst
Erste Zahlen für das laufende Geschäftsjahr lieferten die Vorstandsmitglieder auch: Demnach verzeichnete die Westfalen Gruppe in den ersten fünf Monaten im Vergleich zum Vorjahr Absatzzuwächse beim flüssigen Brenngas (11,3 Prozent), im Bereich Gase (plus 4,4 Prozent) und auch beim Kraftstoffverkauf an den Tankstellen (3,4 Prozent). Zum weiteren Wachstum der Unternehmensgruppe soll auch eine neue Mehrheitsbeteiligung beitragen. Wie der Vorstand im Rahmen der Pressekonferenz bekannt gab, hat die Westfalen Gruppe aktuell 80 Prozent der Medica Technik GmbH übernommen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Brachbach verfügt über 16 Niederlassungen in Deutschland und hat sich auf die Bereiche Homecare, Medizin- und Rehatechnik spezialisiert. „Die Westfalen Gruppe beschäftigt sich schon lange auch mit medizinischen Gasen. Mit dem Erwerb der Medica Technik positionieren wir uns nun darüber hinaus strategisch für den Vertrieb von Homecare-Produkten und Dienstleistungen im deutschen Gesundheitsmarkt. Ausgestattet mit einer deutlich gestärkten Kapitalbasis wird sich das Unternehmen insbesondere auf das deutschlandweit profitable Neugeschäft mit Produkten und Dienstleistungen zur Sauerstoff-Langzeittherapie konzentrieren“, begründete der Vorstandsvorsitzende den Kauf. Einen Blick auf die jüngsten anderen Investitionstätigkeiten der Westfalen Gruppe warf abschließend Vertriebsvorstand Reiner Ropohl. So habe die Westfalen Gruppe unter anderem im Mai 2014 zwei Raststätten an der A 30 (Brockbachtal Nord und Süd) in Betrieb genommen und im Juli einen neuen Waschpark in Herne eröffnet. „Im Dezember ist dann die neue Westfalen Tankstelle in Münster-Amelsbüren mit einem in Deutschland einmaligen Drive-in-Schalter an den Start gegangen. Dort können die Kunden auf die Schnelle Dinge aus dem Shop oder aus der Gastronomie kaufen. Für uns ist das ein Pilotprojekt und die ersten Wochen zeigen, dass das neue Angebot sehr gut angenommen wird“, betonte Ropohl.
Von Michael Terhörst Mittwoch, 15. Juli 2015
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