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„Instinkt ist wichtiger als Intellekt“

Coesfeld – Warum der Instinkt bei seinen Touren über die Gipfel aller „Achttausender“ oder zum Südpol wichtiger war als der Intellekt, und was das mit Leadership in Unternehmen zu tun hat, erklärte ein – wie er selbst sagt – „horizontsüchtiger Wanderer“ auf der jüngsten BankLive-Veranstaltung der VR-Bank Westmünsterland im Konzerttheater Coesfeld. Die Genossenschaftsbank hatte den Bergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner zum zweiten Mal zu „BankLive“ als Podiumsgast eingeladen.

Reinhold Messner berichtete bei „BankLive“ von seinen Abenteuern als Bergsteiger.
Foto: Wittenberg
„Seit seinem ersten Besuch 2007 ist viel passiert. Die Finanzkrise hat uns unsere Grenzen aufgezeigt und die Auswirkungen spüren wir immer noch. Reinhold Messner hat selbst Grenzen ausgelotet und Probleme gelöst – von seinen Erfahrungen wollen wir lernen. Daher haben wir Herrn Messner ein zweites Mal eingeladen“, begründete Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland.

Dass die Grenzerfahrungen eines Bergsteigers viele Parallelen zu denen einer Führungskraft in wichtigen Entscheidungssituationen aufweisen, erklärte Messner in seinem Vortrag vor den rund 630 Gästen. „Leadership funktioniert in Seilschaften von Bergsteigern genauso wie in der Führungsebene eines Unternehmens. Der emotional und naturgemäß psychologisch Stärkste übernimmt die Führung. Er hat die besten Voraussetzungen, dafür zu sorgen, dass alle überleben. Dafür braucht er aber auch die Energie seines Teams“, betonte Messner. Unter Seilschaften verstehe man in der Bergsteigersprache, dass eine Gruppe im Team zusammenhält – „Vertrauen ist dafür die Basis. Genau das fehlt in Seilschaften in Politik und Wirtschaft“, verglich der Abenteurer.

Bei „BankLive“ im Konzerttheater in Coesfeld (von links): Berthold te Vrügt (Generellbevollmächtiger VR-Bank Westmünsterland), Georg Kremerskothen (Vorstand VR-Bank Westmünsterland), Juliane Hielscher (Moderatorin), Reinhold Messner und Dr. Wolfgang Baecker (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Westmünsterland
Foto: Wittenberg
Wichtigstes „Instrument“ für ihn, auch in Extremsituationen die richtige Entscheidung zu treffen, sei sein Instinkt. „Der ist entschieden wichtiger als der Intellekt. Unsere Instinkte sind bei Gefahr viel schneller und besser ausgebildet als unser Intellekt. Sie wollen unser Leben retten und können uns daher besser sagen, was richtig und was falsch ist“, machte Messner klar.

Der Bergsteiger aus Südtirol unternimmt heute, mit fast 70 Jahren, zwar keine „Achttausender-Touren“ mehr, aber mit seinem Sohn Simon ist er noch regelmäßig unterwegs. „Ich merke aber, dass meine Ausdauer abnimmt und ich ungeschickter werde“, erklärte er. Sein Interesse am Bergsteigen sei nach wie vor groß, auch „wenn ich dafür nicht mehr so viel Zeit wie früher habe“. Schließlich ist Messner heute viel unterwegs, berichtet von seinen Abenteuern oder kümmert sich um den Betrieb seines Bergmuseums und seiner Bergbauernhöfe.

Von Anja Wittenberg Mittwoch, 12. Februar 2014
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