Wed Nov 22 21:22:10 CET 2017

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Volksbanken im Kreis Steinfurt mit „großer Konstanz“

Rheine – Mit „großer Konstanz“ haben die sechs Volksbanken im Kreis Steinfurt das Geschäftsjahr 2013 abgeschlossen. „Wir haben ordentliche Ergebnisse erzielt, sind mit dem Erreichten zufrieden und erwarten auch für 2014 eine Fortsetzung unseres Erfolgskurses“, fasste Bankensprecher Gerhard Baumann, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Kreis Steinfurt, die Ergebnisse auf der Bilanzpressekonferenz in Ibbenbüren zusammen.

Stellten die Ergebnisse der sechs Volksbanken im Kreis Steinfurt vor: Gerhard Baumann (links) und Franz-Josef Konermann.
Foto: Anja Wittenberg
Die addierte Bilanzsumme der Volksbanken stieg leicht um 0,8 Prozent auf 3,57 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,55 Milliarden Euro). Ein deutlicheres Plus verzeichneten sie bei den Kundeneinlagen. Mit plus 2,9 Prozent stieg der Wert trotz Niedrigzinsphase auf eine neue Rekordhöhe von 2,52 Milliarden Euro nach 2,45 Milliarden in 2011. „Angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus hielt der Trend an, Geld in kurzfristige Anlageformen anzulegen. Die Kunden wollen eine hohe Liquidität behalten“, berichtete Baumann. Auch auf der außerbilanziellen Seite wie beispielsweise Bausparguthaben, Rückkaufswerte von Lebensversicherungen sowie Aktien und Anlagekonten schlossen die sechs Volksbanken positiv ab. Stark nachgefragt wurde insbesondere „Betongold“. Die Zahl der abgeschlossenen Bausparverträge stieg auf einen „historischen Wert“ auf 8.290 Verträge an (plus 21,8 Prozent).

Neben dem Einlagengeschäft verzeichneten die Genossenschaftsbanken auch bei den Krediten ein Plus. Die Summe stieg um 3,9 Prozent auf insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Das Geld investieren Privatkunden angesichts der zinsgünstigen Rahmenbedingungen vor allem in die eigenen vier Wände. „Auch bei den Unternehmen ist der Investitionswille ungebrochen. Die Mittelständler im Kreis Steinfurt finanzierten über Kredite sowohl Neubauten als auch Ersatzinvestitionen“, erklärte Baumann.

Parallel zum Wachstum im Bankengeschäft stieg auch die Zahl der Mitarbeiter der sechs Volksbanken in der Region. Insgesamt beschäftigten die Institute Ende 2013 rund 960 Mitarbeiter, das sind rund 20 Mitarbeiter mehr als 2011. Auch die Zahl der Auszubildenden erhöhte sich von 98 auf 110. „Wir haben im Doppelabiturjahrgang noch einmal kräftig zugelangt“, betonte der Bankensprecher.

Peter Gaux wird ab Mitte 2014 neuer stellvertretender Bankensprecher der Volksbanken im Kreis Steinfurt.
Anja Wittenberg

Positive Stimmung in der Wirtschaft im Kreis Steinfurt

Traditionell zur Bilanzpressekonferenz stellte der stellvertretende Bankensprecher Franz-Josef Konermann, Vorstandsvorsitzender VR-Bank Kreis Steinfurt, die kreisweite Konjunkturbefragung unter Firmen aus allen Betriebsgrößen und Umsatzklassen für den Winter 2013/2014 vor. Das Ergebnis: Die mittelständische Wirtschaft blickt zufrieden auf ein „gutes Jahr 2013“ zurück und ist für das laufende Geschäftsjahr positiv gestimmt. Der Umfrage zufolge beurteilen die mittelständischen Unternehmen im Kreis Steinfurt ihre aktuelle Geschäftlage überwiegend (79 Prozent) mit gut. Weitere neun Prozent sehen sich sogar in einer sehr guten Lage. Damit schätzt der Mittelstand im Kreis Steinfurt die eigene Geschäftssituation etwas besser ein als der gesamte Mittelstand in Deutschland (74 Prozent gut, neun Prozent sehr gut). „Das Stimmungsbarometer liegt insgesamt etwa auf dem Niveau von 2011“, erklärte Konermann. Als aktuelle Problemfelder nannten die Befragten vor allem den Fachkräftemangel (49 Prozent), die Steuerbelastung (45 Prozent) und die Energiekosten (43 Prozent).

Auf das kommende Jahr blicken die Firmen optimistisch. Fast die Hälfte der Unternehmen rechnet mit einer weiteren geschäftlichen Verbesserung (stark: fünf Prozent, etwas: 41 Prozent). Lediglich elf Prozent befürchten eine Eintrübung. „Damit blicken die Unternehmen positiver als noch vor einem Jahr in die Zukunft“, so der Bankensprecher. Besonders zuversichtlich für die künftige Entwicklung sind dabei Unternehmen aus dem Verarbeitenden Gewerbe. Die gute Stimmung spiegelte sich auch in den Beschäftigungszahlen wider. 36 Prozent der Betriebe stellten zusätzliches Personal ein (Vorjahr 22 Prozent). Nur acht Prozent bauten Personal ab. In den kommenden Monaten wollen 16 Prozent der Mittelständler im Kreis Steinfurt ihre Belegschaft aufstocken, vier Prozent verringen. „Damit ist der Ausblick auf den Arbeitsmarkt ähnlich positiv wie vor einem Jahr“, freute sich Konermann.

Vielversprechend blicken auch die sechs Volksbanken im Kreis Steinfurt auf das laufende Jahr. „Wir rechnen 2014 mit leichten Zuwächsen auf beiden Seiten der Bilanz“, schloss Baumann ab. Kritisch betrachtet der Bankensprecher allerdings weiterhin die wirtschaftliche Lage Europas. „Die Finanzkrise wird noch nicht aufhören. Vor allem in den südeuropäischen Ländern ist ein Ende noch nicht absehbar, da viele Probleme nicht gelöst sind. Die Arbeitslosenquote ist dort nach wie vor unglaublich hoch“, betonte Baumann. Die größten Herausforderungen sieht er in der „Flut regulatorischer Anforderungen an Banken“ sowie im anhaltend niedrigen Zinsniveau.

Für den Bankensprecher war es die letzte Bilanzpressekonferenz – Baumann verabschiedet sich Mitte des Jahres in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt der bisherige stellvertretende Bankensprecher Konermann an. Als Stellvertreter rückt Peter Gaux, Vorstand Volksbank Ochtrup, nach.

Von Anja Wittenberg Montag, 13. Januar 2014
Drucken Versenden Kommentar an Autor Permalink Merken