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Westfalen Tower: Bekenntnis zu Münster

Münster – Ein „deutliches Bekenntnis zum Industriestandort Münster“ haben heute (8. Mai) die Verantwortlichen der Westfalen Gruppe bei der Eröffnung ihres neuen Büroturms in Münster gegeben. Vor 80 Gästen aus Politik und Wirtschaft weihte die Eigentümerfamilie um Renate und Wolfgang Fritsch-Albert den 40 Meter hohen „Westfalen Tower“ offiziell ein.

Auch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (vorn, Mitte) war zu der Feierstunde in den neuen Westfalen Tower gekkommen, um mit Renate und Wolfgang Fritsch-Albert (ebenfalls erste Reihe) die Einweihung zu feiern.
Michael Terhörst

„Ich habe einmal gesagt, dass es nicht das Kernziel eines erfolgreichen Unternehmens sein kann, in Steine zu investieren. Natürlich bin ich im Zuge dieses Großprojektes, das uns immerhin 13 Millionen Euro gekostet hat, oft auf diesen vermeintlichen Widerspruch angesprochen worden. Dabei ist die Erklärung einfach: Wir haben nicht primär in Steine, sondern in die Zukunft investiert. Denn durch den Neubau stellen wir wichtige Weichen, indem wir unsere Standorte in Münster bündeln und Platz für über 500 Personen schaffen“, verdeutlichte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Fritsch-Albert in seiner Ansprache.

Für Wolfgang Fritsch-Albert ist der den Bau des Westfalen Towers eine „Investition in die Zukunft“.
Foto: Terhörst

An die Adresse der Stadt, vertreten durch Münsters Oberbürgermeisters Markus Lewe, richtete der Familienunternehmer aber auch kritische Worte. Mit Blick auf den aufkommenden Fachkräftemangel wünsche er sich, dass Münster noch attraktiver für Fachkräfte wird und auch in Sachen Industriefreundlichkeit deutete er Defizite an. Sein Appell: „Die Stadt muss sich noch stärker für die Industrie einsetzen!“ Einen Faden, den der Oberbürgermeister in seiner Rede direkt aufnahm: „Jeder weiß, dass Münster das Image als Stadt der Studenten und der Dienstleister hat. Aber klar ist auch: Ohne Industrie können wir nicht bestehen. Daher bin ich froh, dass wir in Münster ein Unternehmen wie die Westfalen Gruppe haben und ich bedanke mich für das Vertrauen, dass Sie uns mit dem Bau des neuen Westfalen Towers entgegenbringen.“ Ein ausdrückliches Lob fand das Stadtoberhaupt für die Architektur des neuen Hochhauses, das nicht nur ein Blickfang, sondern aufgrund der Klinkerbauweise auch ein Symbol der Nachhaltigkeit sei, für die die Westfalen Gruppe stehe.

Oberbürgermeister Markus Lewe bedanke sich für das Vertrauen, dass die Westfalen Gruppe der Stadt Münster mit dem Bau des neuen Westfalen Towers entgegenbringt.
Foto: Terhörst

Neun Geschosse hat der 40 Meter hohe Turm. Jede Etage umfasst etwa 200 Quadratmeter und das Gros der Fläche wird für Büroarbeitsplätze genutzt. Hinzu kommt ein Veranstaltungsraum im zehnten Geschoss und Platz für die Haustechnik im obersten Stockwerk. Geplant wurde der Gebäudekomplex, dessen viergeschossiger Vorbau mit den zurzeit größten Fenstern Deutschlands ausgestattet ist, von dem Münsteraner Architekturbüro Bleckmann & Krys.

160 Mitarbeiter sind bereits in den Büroturm der Westfalen Gruppe eingezogen. 500 Menschen sollen dort in Zukunft arbeiten.
Foto (Quelle): Westfalen Gruppe

160 Mitarbeiter sind bereits in den Neubau eingezogen. „Um Kommunikation, Teamarbeit und Wissenstransfer zu intensivieren, haben wir offene Bürowelten geschaffen“, berichtete Renate Fritsch-Albert, aus der Geschäftsleitung der Westfalen Gruppe beim anschließenden Rundgang, und sie ergänzte: „Auf unserem Weg in die modernen Bürowelten haben wir die Mitarbeiter von Anfang an miteinbezogen.“ Nach der Neubauphase sollen nun in den kommenden Monaten auch die Bestandsbauten renoviert werden und in die neuen Bürowelten integrierte werden, kündigte Renate Fritsch-Albert an.

Weitere vier Millionen Euro investierte das Unternehmen in den angrenzenden Produktionsbetrieb am Industrieweg. Dort sind eine Halle für die Flaschenkommissionierung und ein dreigeschossiges Multifunktionsgebäude entstanden, in dem nun die Warenannahme, eine Hausmeisterwohnung, Werkstätten, Werkleiterbüros und Sozialräume Platz finden. Und auch im Produktionsbereich sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen: Aktuell lässt die Westfalen Gruppe ein weiteres altes Gebäude abreißen, um Platz für zusätzliche Lager- und Verkehrsflächen zu schaffen. Ziel ist es, die Arbeitsabläufe im Werk effizienter zu gestalten.

Von Michael Terhörst Donnerstag, 8. Mai 2014
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