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Kreis Steinfurt: „Qualität der Gründungsideen steigt“

Steinfurt – „Die Qualität der Gründungsideen steigt.“ Dieses Fazit zog jetzt Albert Topphoff, Mitglied des Vorstands der Volksbank Saerbeck und Experte des Koordinierungskreises Existenzgründung Kreis Steinfurt, auf der Pressekonferenz der Expertenrunde. Besonders positiv: Nur wenige Existenzgründer scheitern mit ihren Geschäftsideen. Die Anzahl der Insolvenzen ist rückläufig.

„Viele Existenzgründer schaffen durch die Gründungen nicht nur selbst den Sprung heraus aus der Arbeitslosigkeit, es entstehen auch neue Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe“, erklärte Wolfgang Bischoff, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (West). Helga Reckenfelderbäumer, Gründungs- und Unternehmensberaterin bei der West, ergänzte: „2013 haben wir über 500 Beratungsgespräche geführt. Das ist zwar ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, aber in wirtschaftlich guten Zeiten gibt es naturgemäß auch weniger Gründungen.“

Einen Rückgang der Existenzgründerzahlen habe es bereits im Jahr 2012 gegeben, berichteten die Experten vom Koordinierungskreis Existenzgründung Kreis Steinfurt. Seitdem hätten sich die Zahlen aber auf demselben Niveau gehalten. „2012 haben wir erstmals weniger Gründer verzeichnet. Einen weiteren Rückgang konnten wir im Jahr 2013 nicht feststellen, vielmehr sind die Zahlen ähnlich wie im Vorjahr“, erläutert Britta Schulz, Gründungs- und Unternehmensberaterin der Handwerkskammer Münster, und hebt hervor: „Die Gründer sind qualifiziert. Sogar Festangestellte gehen den Weg in die Selbständigkeit.“

Aufgrund des hohen Niveaus der Gründungsideen hat die Agentur für Arbeit im Kreis Steinfurt 2013 90 Gründungszuschüsse gewährt. „Eine gute Entwicklung“, sagte Norbert Ortmeyer, Fachlicher Leiter Arbeitgebermanagement der Agentur für Arbeit in Rheine. Der Gründungszuschuss – eine staatliche Subvention zur Förderung einer Existenzgründung – ist seit 2011 keine Pflichtleistung mehr, sondern wird nach Ermessen vergeben.

Laut Jürgen Brönstrup, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Steinfurt, habe neben der Qualität auch die Komplexität der Gründungsideen zugenommen. „Damit ist auch unser Beratungsaufwand breiter geworden“, so Brönstrup.

Hans-Dieter Choczko, Firmenkundenberater der VR-Bank Kreis Steinfurt in Ibbenbüren, sieht Probleme einzig im Bereich der Unternehmensnachfolge: „Es finden sich immer weniger Gründungswillige, die bereit sind, einen bereits laufenden Betrieb zu übernehmen. Gerade für kleine Betriebe, die nicht innerhalb der Familie übernommen werden, finder sich somit oft kein Nachfolger“, gab er zu Bedenken.

Frank Tischner, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, sieht zudem Handlungsbedarf bei den Handwerkern: „Die Anzahl der Selbstständigen in den zulassungsfreien Handwerksberufen hat sich verfünffacht. Das ist nicht verwunderlich, denn als Voraussetzung für die Selbstständigkeit brauchen Handwerker in den zulassungsfreien Berufen keine Meisterprüfung abzulegen“. Doch dieses Qualitätskriterium sei wichtig. Er setze sich dafür ein, dass nicht alle Handwerksberufe zulassungsfrei werden. „Wir brauchen Gründungsideen, die Substanz haben. Es müssen sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten entstehen, die bestenfalls zu ausbildenden Betrieben mit mehreren Angestellten heranwachsen“, betonte er.

Mittwoch, 5. März 2014
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